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WEBneo Blogbeitrag –

Shopware SEO – die 11 wichtigsten Tricks und Kniffe für Ihren Shopware 6 Shop

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Shopware SEO
Webneo Blogbeitrag

Shopware SEO – so bringen Sie Ihren Shopware 6 Shop voran

Vielleicht geht es Ihnen genauso, wie vielen Shopware Shop Betreibern im weltweiten Netz: Sie haben einen neuen modernen Online-Shop, die besten Produkte zu unschlagbaren Preisen, passende Artikeltexte und super Produktfotos. Eigentlich sollte dem Online-Handel mit Ihrem Shopware Shop nichts im Wege stehen.

Doch irgendwie bestellt niemand etwas. Die Zugriffszahlen auf Ihrem Shopsystem sind quasi nicht existent; die wenigen Besucher, die sich einmal in Ihren Online-Shop verirren, sind schnell wieder verschwunden; die Umsatzzahlen decken kaum die Kosten des laufenden Betriebes Ihres Shopware Shops.

SHOPWARE SEO WEBINAR VON WEBNEO

OFFIZIELLES SHOPWARE SEO WEBINAR

Als Experten für Shopware SEO erhielten wir von Shopware die Möglichkeit, ein Webinar zu diesem Thema geben zu dürfen. Damit reiten wir uns in eine lange Reihe von Webinaren ein, die Shopware regelmäßig für seine User veranstaltet.

In diesem Webinar stellen wir die wichtigsten SEO Grundlagen vor, damit sich Einsteiger schneller in die Shopware SEO hinein finden können. Außerdem geben wir konkrete Tipps & Hinweise zur Suchmaschinenoptimierung mit Shopware 5 & 6.

Verfolgen Sie hier gern die komplette Aufzeichnung des Webinars kostenfrei.

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Local SEO - Die lokale Suchmaschinenoptimierung

Einfache Antwort, schwierige Lösung

Zumeist ist die Antwort ganz einfach: Wenn niemand Ihren Shopware Shop sehen kann, kann auch niemand darin bestellen.

Stellen Sie sich folgende Situation vor: Sie stehen auf der Hauptstraße zwischen zwei Geschäften: Geschäft A ist unaufgeräumt, hat schlecht sortierte Ware zu überhöhten Preisen und nirgendwo ist ein Kundenberater, der Ihnen weiterhelfen kann. Geschäft B ist wunderschön hergerichtet, hat eine große Auswahl an Produkten, unschlagbare Preise und an jeder Ecke steht ein Kundenberater, der Ihnen Ihre Fragen vom Gesicht ablesen kann. In welches Geschäft würden Sie gehen? Sicherlich in Geschäft B.

Nun stellen Sie sich eine andere Situation vor: Sie stehen wieder auf der Hauptstraße. Diesmal sehen Sie jedoch nur Geschäft A. Da Sie unbedingt das brauchen, was Geschäft A anbietet und Sie weit und breit keine Alternative sehen, gehen Sie halt ins Geschäft A. Was Sie jedoch nicht wussten ist, dass zwei Straßen weiter in einer kleinen Seitengasse Geschäft B ist. Das Problem ist nur: Woher sollen Sie wissen, dass Geschäft B dort ist? Sie können es von Ihrer Position auf der Hauptstraße nicht sehen.

Genauso verhält es sich mit Ihrem Shopware Online-Shop im Internet. Die Hauptstraße, der beste Platz für ein Geschäft, ist die erste Seite von Google und anderen vergleichbaren Suchmaschinen.

Die Position ist das A und O

Für Shopware Shops gilt das gleiche Prinzip wie für das klassische Ladengeschäft: Die begehrtesten Positionen sind jene mit viel Besucherverkehr. Offline ist es das Ladengeschäft auf der Hauptstraße, online eine Position auf der ersten Seite der SERPs:  Dies sind die sogenannten Search Engine Result Pages, also die Liste, die eine Suchmaschine dem Nutzer für seine Anfrage zur Verfügung stellt.

Diese SERPs setzen sich grundsätzlich aus zwei Elementen zusammen: Auf der einen Seite aus einer Liste von allen relevanten Webseiten für einen bestimmten Suchbegriff (oder auch Keyword genannt). Diese Liste wird auch als organische Suchergebnisse bezeichnet. Auf der anderen Seite finden sich hier ebenfalls Google Ads Anzeigen – dies sind Werbeanzeigen.

Mit einem Marktanteil von 82,75 % (Stand 11.2023) ist Google der Platzhirsch unter den Suchmaschinen im Internet. Daher wird künftig nur noch von Google im Zusammenhang mit SEO-Maßnahmen für Ihren Shopware Shop gesprochen. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Maßnahmen nicht genauso für Bing, Ecosia und andere Suchmaschinen gelten.

Google Search - Suchergebnisliste

Harte Konkurrenz um die besten Plätze

Wie auf der Hauptstraße sind die Plätze auf der ersten Seite von Google hart umkämpft: Nur zehn Suchergebnisse zeigt die erste Seite der Suchmaschine an. Auf dieser ersten Seite der Suchergebnisse finden 98 % der Suchenden das, wonach sie gesucht haben. Was heißt das für Ergebnisse auf Seite 2 und dahinter? Sie sind nahezu unsichtbar für alle außer der verbleibenden 2 Prozent der Google Nutzer.

In unserem Beispiel entscheidet, vereinfacht gesprochen, der Kosten-Nutzen-Faktor, welcher Laden auf der Hauptstraße bleibt: Sind die Mieten zu hoch und der Umsatz zu gering, muss der Laden wohl oder übel räumen und macht einem anderen Platz.

Auf den SERPs lässt sich dies nicht so einfach sagen: Hier entscheiden zahlreiche Faktoren, auf welcher Position eine Webseite landet: Angefangen von der Relevanz der Suchbegriffe, über technische Faktoren bis hin zum Nutzerverhalten.

Schnelle Lösung = beste Lösung?

Es gibt eine einfache Lösung, wie Sie Ihren Shopware Shop auf die erste Seite von Google bringen können: über Werbung.

Zurück zu unserem Hauptstraßenbeispiel: Geschäft B befindet sich noch immer in der kleinen Seitengasse. Wie kann das Geschäft Kunden in den Laden bekommen? Ganz einfach: durch Werbung. Auf der Hauptstraße werden große Werbetafeln aufgebaut, die zeigen, wo der Laden ist und welche Angebote er hat. Es werden Promoter eingestellt, die über die Hauptstraße gehen und Leute ansprechen und Flyer verteilen, damit diese (hoffentlich) in den Laden gehen und im Idealfall etwas kaufen.

Ähnlich ist es mit Google: Es ist möglich, mit Google Ads Werbung auf den SERPs zu schalten. Sollten Sie genug Geld ausgeben, erscheinen Sie so sogar noch über den ersten organischen Suchergebnissen auf den SERPs.

Das bedeutet also, Sie geben Geld aus, damit potenzielle Kunden in Ihren Laden kommen und hoffentlich etwas kaufen. Sie bezahlen somit Geld, damit Nutzer bei Ihnen Geld ausgeben können.

Kostengünstiger und langfristig besser ist es natürlich, wenn Sie Ihren Laden auf die Hauptstraße bzw. Ihren Shopware Shop auf die erste Seite der Suchmaschine verlegen können – und hier kommt die Shopware SEO ins Spiel.

SEO für Shopware Shops – vom Roh- zum Herz-Schliff-Diamant

Was ist SEO genau? SEO ist die Abkürzung für „Search Engine Optimization“, also Suchmaschinenoptimierung und bezeichnet die Optimierung der eigenen Webseite für Suchmaschinen. Sie ist, genau wie zum Beispiel SEA (also Search Engine Advertising, die Suchmaschinenwerbung) und Conversion-Optimierung, ein Teilbereich des Online-Marketings.

Suchmaschinenoptimierung beschäftigt sich mit drei großen Faktoren:

On-Page-Optimierung

On-Page-Optimierungen sind alles Dinge, die direkt auf der Webseite des Shopware-Shops gemacht werden können. Das betrifft vor allem allgemeine SEO-Aspekte, die inhaltliche sowie technische SEO.

Off-Page-Optimierung

Darunter fallen all die Dinge, die außerhalb der eigenen Seite stattfinden, wie externe Signale, Toxizitätsüberprüfung und Kundenbindungsmaßnahmen.

Conversion-Optimierung

Darunter versteht man alles, was helfen kann, dass Nutzer etwa einen Kauf erfolgreich abschließen oder eher bereit sind, im eigenen Shopware Shop einzukaufen.

Der Hauptfokus von Google ist die Nutzererfahrung – die Webseiten, die auf den SERPs zu finden sind, müssen relevant für die Suchergebnisse des Nutzers sein. Das gelingt nur, wenn Ihr Shopware Shop relevant für den Nutzer und somit für Google ist. Dies gelingt durch eine erfolgreiche und langfristige Shopware SEO.

Shopware SEO – steter Tropfen statt Strohfeuer

Zurück zu unserem Hauptstraßenbeispiel: Das langfristige Ziel sollte für Geschäft B darin bestehen, genau wie Geschäft A auf der Hauptstraße zu sein. Dies gelingt im Internet nicht über Nacht, sondern ist ein langfristiger Prozess, der sich auf lange Sicht jedoch mehr auszahlt, als zum Beispiel Werbung zu schalten.

Wenn Ihr Shopware Shop erst einmal mithilfe der Shopware SEO auf den vorderen Plätzen der Google Suchergebnisse ausgespielt wird, erhöht sich die Nutzeranzahl deutlich. Damit ist die Wahrscheinlichkeit natürlich höher, dass unter den Nutzern mehr Käufer dabei sind.

Wichtig ist hier jedoch: Die Shopware SEO sollte kontinuierlich fortgesetzt werden. Die Mitbewerber schlafen nicht! Diese sind genauso daran interessiert, möglichst auf der ersten Seite von Google zu erscheinen. Machen Sie daher kontinuierliche Shopware SEO! Bleiben Sie am Puls der Zeit und optimieren Sie Ihren Shopware Shop. Wichtig hierbei ist: Shopware SEO ist nicht in Stein gemeißelt. Google überarbeitet stetig die Algorithmen, die entscheiden, welche Position welche Webseite in den SERPs bekommt.

Shopware SEO ist Teamarbeit statt Einzelkampf

Die Suchmaschinenoptimierung ist hochkomplex. In Ihrem Shopware Shop gibt es keinen Knopf, den Sie drücken oder kein Häkchen, das Sie setzen können, um auf der ersten Seite von Google aufzutauchen. Es ist vielmehr ein Zusammenspiel von zahlreichen Faktoren, die dafür sorgen, dass Google Ihren Online-Shop für relevant erachtet.

Es ist wie im Rennsport: Nur weil der Motor leistungsstark ist, heißt das nicht, dass der Fahrer gut fahren kann. Der Fahrer kann sich noch so gut anstrengen, mit dem schnellsten Auto ins Ziel zu kommen, wenn er Sommerreifen bei Schnee nutzt. Erst, wenn alles stimmt – das Auto ist technisch auf dem neusten Stand, der Fahrer kennt das Auto und die Strecke in- und auswendig, bei der Boxencrew sitzt jeder Handgriff und die Techniker werten die Renndaten richtig aus – erst dann kommt der Erfolg; Zusammenspiel führt zum Sieg.

SEO ist nicht anders: Erst das richtige Zusammenspiel sorgt dafür, dass Sie möglichst auf der ersten Seite der Google Suchergebnisse erscheinen.

11 Möglichkeiten der Shopware SEO für Ihren Shop

Es gibt zahlreiche kleine und große Stellschrauben, die Sie an Ihrem Shopware Shop verändern können, um dessen Sichtbarkeit unter die Arme greifen zu können. Hier finden Sie 11 Möglichkeiten, was alles machbar und vor allem sinnvoll für Ihre Shopware SEO ist.

Es gibt zahlreiche allgemeine SEO-Punkte, die nicht speziell auf die Shopware SEO ausgerichtet sind: Zum Beispiel profitiert ebenfalls Ihre WordPress-Seite oder Ihr JTL-Shop von einem einzigartigen Keyword-Fokus. Hier soll es jedoch nur um die Stellschrauben gehen, die für die Shopware SEO wichtig sind.

Shopware Logo - Blau

1. Metainformationen – Ihre Visitenkarte in den SERPs

Der erste Eindruck zählt – das gilt in allen Lebensbereichen: Sei es beim Vorstellungsgespräch, beim ersten Date oder beim ersten Blick auf die Suchergebnisliste von Google. Hier stellt sich Ihr Shopware Shop vor und zeigt sich, idealerweise, von seiner besten Seite. Die Suchmaschine setzt die Suchergebnisliste durch Metainformationen zusammen. Die Metainformationen setzen sich wiederum aus dem Title Tag, der Seiten-URL und der Meta Description zusammen.

GOOGLE SERPS für SEO im Shopware Shop

Beispiel optimierter SERPs

Die Metainformationen sind das Erste, das der potenzielle Kunde sieht, nicht die tolle Optik des Shops oder die tollen Produktfotos. Daher ist es wichtig, dass die Metainformationen an die jeweilige Shopware Seite angepasst und optimiert sind.

Im Title Tag sollte im Idealfall das passende Keyword für Ihren Shopware Shop enthalten sein. Dadurch kann sowohl der Google Crawler, der Ihre Webseite bei Google indexiert, als auch der Nutzer sehen, was sich hinter dem Link verbirgt (noch bevor er darauf klickt). Sie haben zudem nur 55 Zeichen (bzw. 450 Pixel) Platz – daher sind kurze und knackige Title Tags sinnvoll. Falls Sie keine Title Tags vergeben, generiert Shopware diese automatisch nach dem folgenden Muster: Artikelname | Kategorie | Shopname. Dies kann dazu führen, dass zu lange und unfokussierte Title Tags entstehen.

Die Meta Description hilft dem Nutzer und sollte möglichst prägnant aufführen, warum er hier klicken sollte. Das entsprechende Keyword der Seite sollte hier ebenfalls stehen, da es dadurch fett in den SERPs erscheint und mehr ins Auge sticht. Die Zeichenlänge ist mittlerweile auf 155 (bzw. 900 Zeichen) gestiegen – nutzen Sie das unbedingt! Dadurch werden Ihre SERPs größer, nehmen mehr Platz ein und Sie können mehr einzigartige Verkaufsargumente mit in die Metainformationen schreiben. Vergeben Sie keine Meta Description, nutzt Google Inhalte von der dahinterliegenden Seite. Dadurch entstehen häufig ungenaue und nicht aussagekräftige Meta Descriptions. Im Gegensatz zu Shopware 5 gibt es bei Shopware 6 für Meta Description und Title Tag kein Zeichenlimit mehr. Dementsprechend müssen Sie darauf achten, dass Ihre Metainformationen nicht zu lang werden, da sie sonst in der SERP nicht vollständig sichtbar sind.

Es sollte hier erwähnt werden, dass Google mehrere Datenbanken für die Zusammenstellung der SERPs benutzt. Selbst wenn Metainformationen in Ihrem Shopware Online-Shop hinterlegt sind, kann es trotzdem vorkommen, dass die Suchmaschine eine Datenbank benutzt, in welcher die Shopware Metainformationen noch nicht hinterlegt sind.

Metainformationen können im Shopware-Backend für Kategorie-, Artikel- und Herstellerseiten im Bereich „Meta Informationen“ hinterlegt werden.

Für die Hinterlegung der Metainformationen gibt es in Ihrem Shopware Shop Backend ein separates Feld. Grundsätzlich sehen diese Felder so aus:

Metainformationen für SEO im Shopware 6 Shop

Metainformationen hinterlegen

Bei Shopware 6 gibt es im Gegensatz zur Vorgängerversion keinen integrierten Blogbereich, dazu muss erst ein Plug-in installiert werden. Besitzen Sie dieses, finden Sie die Metadaten im Bearbeitungsmodus:

Metainformationen bei BLOGS für SEO in SW6

Metainformationen bei z. B. Blogbeiträgen

Zusammenfassend kann gesagt werden:

  • Title Tag
    • Bis zu 55 Zeichen lang
    • Sollte Fokus-Keyword möglichst am Anfang enthalten
    • Einzigartig und aussagekräftig
  • Meta Description
    • Bis zu 155 Zeichen lang
    • Sollte Keyword und Call-to-Action enthalten
    • Kurze Beschreibung der Webseite & USPs

Nutzen Sie Metainformationen, denn diese sind Ihre Visitenkarte auf den SERPs. Halten Sie sich an die genannten Punkte, um potenziell mehr Nutzer auf Ihren Shopware Shop zu bekommen.

2. SEO-Texte & Text-Formatierung – schreiben statt schwafeln

Einen zentralen Stellenwert der wichtigsten Seiten Ihres Shopware Shops sollten die SEO-Texte einnehmen. Die Zeiten, in denen Sie ausschließlich für den Google Bot schreiben, sind lange vorbei: Kein Keyword-Stuffing mehr, keine weiße Schrift auf weißem Hintergrund, nur, um Ihren Shopware Shop auf die erste Seite der Google SERPS zu bekommen.

Der Fokus der SEO-Texte hat sich verschoben: weg von der Maschine, hin zum Menschen: Schreiben Sie SEO-Texte für Ihren Shopware Shop stets so, als ob Sie für den Nutzer schreiben. Erklären Sie, was er in Ihrem Shop erwarten kann, was Ihre Alleinstellungsmerkmale sind, worum es in den Kategorien geht und beschreiben Sie die Produkte und Ihre Einsatzmöglichkeit. Schreiben Sie einen kohärenten und informativen Text! Erst, wenn das steht, geht es an die SEO-Optimierung.

Google beachtet Signale, die Nutzer an die Suchmaschine senden, sobald Sie auf Ihrer Seite sind. Mit gut geschriebenen SEO-Texten ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass Sie die Nutzer zufriedenstellen und diese somit ein besseres Signal an Google schicken. Daraus folgt, dass dieses Ihre Seite für das entsprechende Keyword besser bewertet, mit welchem der Nutzer auf Ihre Seite kam.

Nun kommen wieder die Keywords ins Spiel. Jede Seite und Kategorie Ihres Shopware Shops sollte ein bestimmtes und relevantes Keyword zugeordnet bekommen. Sobald Sie diese ermittelt haben, kommt wieder der SEO-Text und damit die SEO für Ihren Shopware Online-Shop ins Spiel.

Nutzen Sie Ihren Text, den Sie für Ihren Kunden geschrieben haben, als Grundlage und überarbeiten Sie diesen für die Suchmaschine. Bringen Sie das Hauptkeyword und dessen Synonyme und Varianten möglichst so im Text unter, dass dieser nicht zerstört oder unleserlich wird. Erfahrungsgemäß sollte das Fokus-Keyword aller drei bis fünf Sätze, je nach Länge, im Text untergebracht werden. Achten Sie auch darauf, dass Ihr Text mindestens 300 bis 350 Wörter enthält, klar strukturiert ist und bleibt sowie mit sinnvollen Zwischenüberschriften aufgelockert wird und somit leicht zu scannen ist.

SEO-Texte für SEO im Shopware 6 Shop

In Ihrem Shopware 6 Shop können Sie die SEO-Texte in den Eigenschaften der Kategorien, Produkte, Blogs usw. hinterlegen

Apropos Überschriften: Strukturieren Sie Ihre Texte mithilfe von Zwischenüberschriften! Allen voran steht die H1 – dies ist Ihre Hauptüberschrift. Diese sollte stets das Hauptkeyword möglichst am Anfang enthalten. So weiß der Google Bot schnell, worum es auf der Shopware Seite geht und kann den Rest des Textes entsprechend einordnen. Alle weiteren Überschriften sollten hierarchisch unter der H1 stehen. Verwenden Sie niemals Überschriften zum Styling! Überschriften sind dafür da, Texte zu formatieren, nicht optisch anzupassen. Im CSS werden die Stylings für die Überschriften und den Text angepasst.

Ein kleiner Strukturtipp: Beenden Sie Ihre Texte mit einer Auflistung der wichtigsten Punkte bzw. Fakten und/oder einer Call-to-Action. So sieht der Nutzer alles auf einen Blick: Was sind die wichtigsten Informationen und an wen kann ich mich bei Fragen wenden.

Die Überschrift wird automatisch als H1 definiert und bedarf demzufolge keiner weiteren Formatierung. Im Kategorietext selbst können Sie ganz normal den Text formatieren und Links auf andere Unterseiten hinterlegen.

Es empfiehlt sich, den Text in einen Teaser und einen Haupttext aufzuteilen. Die H1 und der Teaser (max. 50 Wörter) erscheinen am Anfang der Kategorie (oberhalb der Produkte oder Unterkategorien) und verweist mit einem „Weiterlesen“ per Anker auf den unteren Text. Dies hat den Vorteil, dass die H1 mehr am Seitenanfang steht und der Besucher mit ein paar einleitenden Worten gegrüßt wird. Möchte er weiterlesen, nutzt er den „Mehr erfahren“ Anker (diesen müssen Sie selbst erstellen) und springt ans Ende der Seite zu dem restlichen SEO-Text.

Textfeld für SEO-Teaser
Zugewiesenes Layout bei Kategorie Shopware

Layout einer Kategorie zuweisen

Der gewünschten Kategorie kann bei Shopware 6 ein Layout zugewiesen werden. Somit ist es möglich, die Erlebniswelt sowohl textlich als auch grafisch individuell zu gestalten. So ist die Erstellung variabler Erlebniswelten möglich!

Zusammenfassend kann gesagt werden:

SEO-Texte sollten:

  • für den Nutzer geschrieben werden
    • lesbarer Text
    • alle wichtigen Informationen
    • Call-to-Actions
  • für den Google Bot optimiert werden
    • mindestens 300-350 Wörter
    • Hauptkeyword in die H1
    • Hauptkeyword aller 2-3 Sätze, ansonsten Synonyme/Varianten
    • Verlinkungen zu anderen Seiten

3. Optimierung von Bildern – Google Bot und die Bildererkennung

Der Google Bot wird in der Erkennung von Bildern immer besser. Gleichwohl können Sie ihm mit der Bilder-SEO für Ihren Shopware Shop unter die Arme greifen. Dadurch kann der Google Bot besser erkennen, was auf dem Bild ist und wozu es gut ist.

Verwenden Sie keine generischen Dateinamen wie „925l2gngreiu424_32a.jpg.“ Vorteilhafter sind sogenannte „sprechende“ Dateinamen: Das sind kurze und aussagekräftige Dateinamen, die im besten Fall das Hauptkeyword der entsprechenden Seite enthalten und kurz beschreiben, was auf dem Bild zu sehen ist.

Weiterhin sollte jedes Bild ein Img-Tag haben. Dies ist ein alternatives Attribut und hat verschiedene Funktionen. Wenn ein Bild nicht geladen werden kann, wird stattdessen der Img-Tag angezeigt. Zudem sorgt es für eine bessere Barrierefreiheit Ihrer Seite, da Screenreader den Img-Tag vorlesen. Im Shopware 6 Shop wird das Img-Tag aus dem Feld „Titel“ gezogen – dementsprechend sollte hier die alternative Bildbeschreibung hinterlegt werden. Bringen Sie im Img-Tag ebenfalls möglichst am Anfang das Hauptkeyword der entsprechenden Seite unter, auf der das Bild später erscheinen soll.

Bildoptimierung Shopware 6

Bildertitel in den Bild-Optionen

Verpixelter Pfeil

Nach wie vor ist die Bildgröße ein ausschlaggebender Punkt in der Bilder-SEO für Shopware Shops: Komprimieren Sie das Bild so weit, dass keine wichtigen Bildinformationen verloren gehen, das Bild aber trotzdem möglichst klein ist. Idealerweise überschreitet die Bildgröße nicht die 200 KB Grenze. Shopware 6 bietet keine integrierte Lösung für die Bilderkomprimierung an. Dies lässt sich aber über Shellskripte lösen. Diese übernehmen die Komprimierung in Ihrem Shopware Online-Shop.

Mit diesen Tipps sollten Ihre Bilder bestens für die Suchmaschinen optimiert sein und gute Plätze in der Bildersuche stehen somit nichts mehr im Weg.

Zusammenfassend kann gesagt werden:

  • Bilder-SEO
    • Kurze, aussagekräftige Dateinamen verwenden
    • Img-Tag als alternatives Attribut verwenden
    • Hauptkeyword im Dateinamen und Img-Tag möglichst am Anfang nutzen
    • Bilder komprimieren

4. Sprechende URLs – Worte sagen mehr als 1000 Zeichen

Eine Frage vorweg: Welche URL finden Sie besser: www.domain.de/startseite/produkte/produkt/produkt-nummer oder www.domain.de/produkt-guenstig-kaufen? Wenn Sie die letztere URL bevorzugen, geht es Ihnen genauso wie Google.

Sprechende URLs sind angepasste URLs von Shopware Shop Seiten. Standardmäßig generiert Ihr Online-Shop die URLs für Kategorien nach folgendem Muster: „Kategorie1/Kategorie2/Kategorie3“ und für Artikel „Hauptkategorie/Unterkategorie/Artikel-ID/Artikelname“ automatisch. Diese URL-Struktur ist weder leicht zu merken noch für Suchmaschinen optimiert.

Grundsätzlich sollten Sie eine SEO für Ihre Shopware Shop URLs in Betracht ziehen, denn diese gehen ebenfalls in die Google Bewertung Ihrer Seite und Keywords mit ein. Bei Shopware 6 können Sie die URLs in den SEO URL Templates im Backend individuell konfigurieren.

Über den Pfad Einstellungen/Shop/SEO können Sie bei Shopware 6 eine Vielzahl von Variablen anpassen, mit der URLs automatisch erstellt werden. Dabei können Sie über das Feld „Verkaufskanal“ auswählen, ob Sie die URL-Struktur nur für einen ausgewählten Verkaufskanal oder für die gesamte Shopware Seite verändern möchten.

Um eine individuelle SEO-URL für Kategorien einzurichten, können Sie bei Shopware 6 in der Kategorie- oder Produkteinstellung manuell einen Pfad eintragen. Nach der Erstellung einer individuellen URL, etwa für ein Produkt, ist dieses Produkt anschließend immer noch über die alte, nicht manuell erstellte URL erreichbar. Die individuelle URL wird dabei von Shopware automatisch als Canonical Link definiert, damit es keinen Duplicate Content gibt.

Sprechende URLs für SEO in Shopware 6

SEO URLs für Kategorien und Artikel im SEO-Router

Sonderzeichen werden durch das Slugify Framework automatisch ersetzt. Über ein Plug-In ist eine eigene Anpassung jedoch möglich.

Eine SEO der URLs für Shopware Shops lohnt sich. Passen Sie sowohl die Kategorie- als auch die Produkt-URLs manuell an. Somit können Sie das Hauptkeyword der entsprechenden Kategorie oder des Produkts mit in die URL bringen, was sich wiederum positiv auf die Bewertung der Seite auswirkt.

Sobald Sie die manuellen SEO-URLs hinterlegt haben, ist es wichtig, dass Sie den SEO-Index neu aufbauen und den Shop Cache leeren. Den SEO-Index- und den Cache-leeren-Button finden Sie unter „Einstellungen/System/Caches & Indizes“

Mit einem Klick auf „Indizes aktualisieren“ werden die Indizes aktualisiert. Nun werden die von Ihnen manuell angepassten SEO-URLs sichtbar. Über den Button „Caches leeren“ wird der Cache geleert.

Der Button „Leeren und aufwärmen“ leert den alten Cache und setzt einen neuen auf, wodurch Ihr Shop schneller wird, als wenn Sie nur den Cache leeren würden.

Cache leeren Shopware 6

SEO-Index neu aufbauen

shopware 6 Agentur

Zusammenfassend lässt sich sagen:

  • Kategorie-SEO-URLs erstellen
  • Artikel-SEO-URLs erstellen
    • Empfehlung: Artikel-ID mit verwenden, um einzigartige URLs sicherzustellen
  • Blog-SEO-URL erstellen:
    • H1 Überschrift für SEO-URL nutzen
  • Hersteller- und Shopseiten-SEO-URLS erstellen
  • Abschließend:
    • Indizes aktualisieren und Shop Cache leeren

5. Robots.txt Datei effektiv für Shopware SEO nutzen

Stellen Sie sich die Robots.txt wie eine Art Türsteher und Führer Ihres Shopware Shops für Suchmaschinen-Crawler vor: Ihre Robots.txt hat die Macht, jeden Crawler von Ihrer Seite fernzuhalten – was selbstverständlich kontraproduktiv wäre, da somit die Suchmaschinen Ihren tollen Shopware Shop nicht sehen würden. Den Crawlern aber freien Zutritt zu allen Bereichen Ihres Shopsystems zu lassen, wäre genauso kontraproduktiv, da diese dann das ganze Crawling-Budget Ihrer Seite für Nutzer-„unwichtige“-Seiten (wie das Backend) ausgeben. Mit der Robots.txt können Sie somit steuern, was der Google Bot sich genau anschauen soll und was nicht.

Bei Shopware 6 gibt es keine automatisch erstellte Robots.txt Datei. Diese können Sie aber manuell im „public“-Verzeichnis des Shops anlegen, um dem Crawler eine klare Handlungsanweisung zu geben. Hier sollten generell einige Verzeichnisse vom Crawling ausgeschlossen werden, zum Beispiel:

User-Agent: *

Disallow: /compare
Disallow: /checkout
Disallow: /register
Disallow: /account
Disallow: /note
Disallow: /widgets
Disallow:/listing
Disallow: /ticket
Sitemap: Domain/sitemap.xml
Sitemap: Domain//sitemapMobile.xml

Wichtig für Ihre SEO ist es, alles zu kennzeichnen, was bei Ihrem Online-Shop nicht für das Suchmaschinenranking relevant ist, etwa die Checkout-Seite nach dem Bezahlvorgang. Alles, was die Suchmaschine in Ihrem Online-Shop nicht ranken soll, sollten Sie also entsprechend markieren. So erkennt der Crawler direkt, welche Seiten er indexieren soll und welche nicht. Doch Achtung: Es ist wichtig zu wissen, wie man eine Robots.txt anlegt, nicht, dass Sie wichtige und relevante Seiten ausschließen.

Robots-Meta-Tags

Durch sogenannte Robots-Meta-Tags können Sie einzelne Seiten, die nicht SEO-relevant sind, von der Google Indexierung ausschließen. In Shopware 6 müssen diese Robots-Meta-Tags über „.htaccess“ eingerichtet werden. Seiten, die nicht SEO-relevant sind, können Sie dann auf noindex und/oder nofollow setzen.

Noindex bedeutet, dass diese Seiten nicht in den Index der Suchmaschinen aufgenommen werden sollen. Wird ein Link hingegen mit einem nofollow-Attribut versehen, so verfolgt der Suchmaschinen-Crawler diesen Link nicht und crawlt nicht die dahinterliegende Seite.

Externe Verlinkungen, etwa bei (kopierten) Artikelbeschreibungen, werden von Haus aus auf nofollow gesetzt. Das ist auch sinnvoll, da Sie nicht möchten, dass die Seitenstärke Ihrer Shopware Seite auf eine externe Seite vererbt wird.

Standardmäßig werden so auch durch Suchen generierte Filterseiten, sogenannte Listing-Unterseiten, ebenfalls mit einem noindex-Attribut versehen. Dies betrifft Seiten mit sPage,sPerPage,sSupplier,sFilterProperties,p,n,s,f.

Zusammenfassend kann gesagt werden:

  • txt Datei anpassen:
    • Nicht-relevante Seiten mit noindex, nofollow versehen
    • Such-Filterseiten werden mit noindex versehen
    • Betrifft Identifiern sPage,sPerPage,sSupplier,sFilterProperties,p,n,s,f

6. Canonical Links – mit kanonischen Links auf Spatzen schießen?

„Kanonische Links? Die sind doch nicht mehr wichtig.“ Dieser Satz kommt häufig – doch stimmt er auch? Erfahrungsgemäß bilden kanonische Verlinkungen nach wie vor ein sinnvolles Mittel, um doppelten Inhalt zu vermeiden. Wichtig ist dies vor allem für CMS und Shop-Systeme, die etwa die Zielseitenvarianten der Startseite mit und ohne Trailing Slash nicht so ohne Weiteres auf eine Zielseitenvariante per 301 weiterleiten können. Shopware ist etwa solch ein System:

Erreichbarkeit von Seiten für SEO im Shopware Shop

Übersicht zweier Zielseitenvarianten

Rein technisch sind beide Varianten, also mit und ohne Trailing Slash, physisch erreichbar. Für Google bedeutet dies: Eine Seite ist doppelt vorhanden, erzeugt demnach doppelten Inhalt und beide Seiten sollten somit abgestraft werden. Im Idealfall ist jedoch nur eine Zielseitenvariante per 200 Code erreichbar und alle anderen Varianten (mit und ohne www., mit und ohne Trailing Slash, mit und ohne http/https) leiten per 301 auf eine Zielseitenvariante weiter. Shopware kann jedoch eine der beiden Zielseitenvarianten nicht per 301 auf die andere weiterleiten. Dies würde Probleme im Backend-Bereich erzeugen, sodass dieser nicht mehr erreichbar wäre!

Die Lösung: Kanonische Verlinkungen. Damit sagen Sie Google, dass diese Zielseitenvariante eine Kopie der originalen Zielseite ist. Schon fließt diese „Kopie“ nicht mehr in die Bewertung mit ein:

Canonical Tags für SEO im Shopware Shop

Übersicht zweier Zielseitenvarianten

In Ihrem Shopware 6 Shop werden die kanonischen Links für Kategorie-, Produkt- und Blogseiten automatisch gesetzt.

Dabei wird der SEO-Pfad gewählt, der spezifisch für die betreffende Seite festgelegt ist. Sie können über „Kataloge/Kategorie bzw. Produkt/Canonical URLs/SEO Pfad“ den SEO-Pfad selbst wählen, auf den der Canonical Tag fallen soll.

Es empfiehlt sich jedoch, dass alle Seiten kanonische Links enthalten. Bieten Sie Gutscheine an, bei denen sich nur der Wert ändert? Verwenden Sie kanonische Links, damit nicht jede Gutschein-Variante bewertet wird, sondern nur das Original. Es ist zudem wichtig, dass selbst die Originalseite per Canonical URL auf sich selbst verweist. So werden, unter anderem, Fehler vorgebeugt.

Bei Shopware 6 kann im Tab „SEO“ im Bereich „SEO“ der Schalter „Verwende dieselbe Canonical-URL für alle Varianten“ aktiviert werden. Das ist praktisch, wenn Sie ein Produkt in verschiedenen Varianten haben, die alle dieselbe Canonical URL verwenden sollen. Die Variante des Links, der bewertet werden soll, kann dann im Feld „Variante für Canonical URL“ ausgewählt werden.

Zusammenfassend kann gesagt werden:

  • Kanonische URLs:
  • Dienen zur Vermeidung doppelter Inhalte
  • Werden für Kategorie-, Produkt- und Blog-Seiten automatisch gesetzt

7. Weiterleitungen – Passierschein A38 finden Sie im Zimmer 301

Der Google Bot hat es schon nicht leicht: Es ist lange her, als er auf Ihrer Seite war. Als er zum ersten Mal Ihren Shopware Shop besuchte, hat er sich gleich eine kleine Karte, oder auch Index, gebaut. Darin sind alle URLs Ihrer Seite enthalten, wie diese heißen und was in ihnen zu finden ist. Somit kann er sich beim nächsten Besuch schneller auf Ihrer Seite zurechtfinden: Er schaut einfach in seinen Index nach und kann so schnell Ihren Shopware Shop erkunden.

Aber, oh Graus, beim nächsten Besuch ist nichts mehr, wie es mal war: Seine Karte ist hoffnungslos veraltet, nichts heißt mehr so, wie er es kannte und die Wege (bzw. Links) führen gar nicht mehr dahin, wohin sie führen sollten. Das verärgert den Google Bot – und zwar zu Recht. Doch Hilfe naht: Bevor der Google Bot Ihren Shopware Shop betritt, erhält er ein Hinweisblatt in die Hand gedrückt, auf denen bis ins Detail steht, was sich geändert hat und wo was zu finden ist. Der Titel dieses Hinweisblattes: 301-Weiterleitungen. Heureka, der Google Bot ist nicht mehr verloren und weiß nun, wo er hin muss!

Spaß beiseite: Weiterleitungen sind wichtig! Mit ihnen können Sie dem Google Bot mitteilen, dass sich URL-Pfade in Ihrem Shopware Shop geändert haben. Weiterleitungen haben den Vorteil, dass der Bot nicht wertvolles Crawling-Budget für Ihre Seite verbraucht, da er diese komplett neu crawlen muss. Er nutzt einfach die Kombination aus Google-Index und Weiterleitungen, um den Index zu aktualisieren.

Weiterleitungen haben diverse Funktionen. Sie dienen zum Beispiel dazu, dass nur eine Zielseitenvariante erreichbar ist. Alle anderen Zielseitenvarianten (mit und ohne www., mit und ohne Trailing-Slash) werden auf die richtige Zielseitenvariante weitergeleitet. Shopware 6 bietet zwar keine hauseigene Möglichkeit, um Weiterleitungen über das Shopware-Backend einzurichten, es gibt aber ein Shopware Plug-in, mit welchem Sie Weiterleitungen per CSV oder manuell erstellen können.

Mit der Erweiterung Ihres Shopsystems um das Shopware Plug-in können Sie vom Backend aus auf die neue URL Ihrer Einkaufswelten, Kategorien oder Unterseiten umleiten. Im Backend können Sie problemlos das Plug-in deaktivieren und auch wieder aktivieren.

Sollten Sie Zugriff auf den FTP-Server haben, auf welchem Ihr Shopware Shop liegt, können Sie auch manuell Weiterleitungen in der htaccess einrichten. Hier ist aber Vorsicht geboten, denn Sie operieren am offenen Herzen! Richten Sie manuell Weiterleitungen in der htaccess ein, kontrollieren Sie diese sofort! Oft kann es passieren, dass Redirect-Schleifen entstehen und die Zielseite wird dadurch nicht mehr erreichbar.

Die Weiterleitungen werden dann zumeist in der Form in der htacces eingerichtet:

Redirect 301 [relative URL] [statische URL]
Redirect 301 /alte-produkte/ https://www.domain.de/neue-produkte/

Bei Zielseitenvarianten und dauerhaft umgezogenen Shopware Shop Seiten sollten Sie immer 301-Weiterleitungen nutzen. So sagen Sie Google, dass das Weiterleitungsziel dauerhaft umgeleitet wird. Dadurch wird die Seitenstärke von der alten auf die neue Zielseite übertragen. Sollte die Zielseite nur eine temporäre Ausweichseite sein, dann verwenden Sie 302-Weiterleitungen. Damit verleibt die Seitenstärke auf der temporär nicht erreichbaren Seite.

Nicht erreichbare Seiten, die mit einem 404- oder 410-Fehler ausgespielt werden sollen, können Sie in Shopware 6 ansprechend präsentieren, indem Sie dafür eine Erlebniswelt erstellen. Diese Erlebniswelt sollte klar kommunizieren, dass die aufgerufene Seite nicht mehr vorhanden ist. Hier können Sie zum Beispiel auch Links zu anderen Seiten Ihres Shops hinterlegen, damit Sie gleich Alternativmöglichkeiten anbieten, die der Nutzer stattdessen anklicken kann. Sie finden die Einstellungen dazu unter „Einstellungen/Stammdaten/Shopseiten/Shopseiten-Layout für 404-Seiten.“ Sie können die Fehlerseiten auch mit einem 301-Weiterleitungscode versehen, sodass der Nutzer auf ein alternatives Produkt, eine höher liegende Kategorie oder die Startseite weitergeleitet wird.

404 Weiterleitungen für SEO im Shopware Shop

Weiterleitungen für nicht erreichbare Seiten im Shopware Shop

Zusammenfassend lässt sich sagen:

  • Weiterleitungen:
      • Fast immer 301-Weiterleitungen
      • Vorsicht bei der htacces-Bearbeitung
      • in der Form einrichten: Redirect 301 [relative URL] [statische URL]

8. Sitemap.xml – Ihr Shopware Shop durch die Augen der Suchmaschinen

Wenn Sie auf Ihren Shopware Shop gehen, sehen Sie ihn in all seiner Pracht: hübsche Logos, tolle Produktbilder, ansprechendes Design. Für den Google Bot ist das erst einmal nebensächlich – er möchte Ihre Seite schnell und effizient erkunden. Das schaffen Sie, indem Sie ihm eine Liste aller Seiten Ihres Shopware Shops zur Verfügung stellen. Diese Liste an Links ist die sogenannte Sitemap.xml.

Die Sitemap.xml wird vom Google Bot Schritt für Schritt gescannt und verfolgt. Im Idealfall sagt die Robots.txt, wo die Sitemap.xml zu finden ist. Damit kann der Bot die Sitemap.xml schneller finden.

Standardmäßig erstellt Ihr Shopware 6 Shop die Sitemap.xml automatisch unter https://www.domain.de/sitemap.xml. Da mittlerweile die mobile Bewertung einer Seite immer wichtiger für Google wird, kommt hier wieder die SEO für Ihren Shopware Shop ins Spiel: Sorgen Sie dafür, dass neben der normalen Sitemap.xml ebenfalls eine Sitemap.xml für Mobilgeräte verfügbar ist. Sowohl die Sitemap.xml für Desktop- als auch für Mobilgeräte können Sie in der Google Search Console hinterlegen und so für den Google Bot einfacher erreichbar machen. Hinterlegen Sie zudem beide Varianten der Sitemap.xml in der Robots.txt, damit alle Suchmaschinen Crawler die Sitemaps besser finden.

Die mobile Variante der Sitemap.xml können Sie unter https://www.domain.de/sitemap_mobile.xml erreichen. Diese weist, im Unterschied zur Desktop-Sitemap.xml, ein verändertes Format, einen speziellen Tag sowie zusätzliche Namensraumanforderungen auf.

Zusammenfassend kann gesagt werden:

  • Sitemap.xml:
    • Sollte sowohl für Desktop als auch mobile Geräte verfügbar sein
    • Pfad der Sitemaps in der Robots.txt und der Google Search Console hinterlegen

9. Strukturierte Daten – Bereicherung für alle

Google XML Sitemaps

Bereichern Sie Ihre Metainformationen mit strukturierten Daten. Dadurch stellen Sie Ihren Nutzern mehr Informationen über Ihren Shopware Shop zur Verfügung. Das ist wiederum ein gutes Vertrauenssignal für Google.

Ihr Shopware Shop zeichnet Daten von Produkt-, Kategorie- und Herstellerseiten automatisch mit strukturierten Daten, bzw. Schema.org Mark-Ups, aus. Dadurch kann Google sogenannte Rich Snippets erstellen bzw. die Erstellung solcher wird für die Suchmaschine vereinfacht. Wichtig dafür ist, dass die (Produkt-)Daten ordentlich gepflegt sind. Mit einem Google Tool können Sie selbst schauen, ob Ihre Seite ordnungsgemäß für strukturierte Daten gepflegt ist.

Zusammengefasst lässt sich sagen:

    • Strukturierte Daten:
      • Mehrwert für den Nutzer und somit positive Signale für Google
      • Besonderes auffällige Form der SERPs

10. Optimierung für Mobilgeräte – unterwegs ist das neue Daheim

Das Internet sorgte für die Vernetzung der Welt – das Smartphone dafür, dass die Welt jetzt überall mit hinkommt. Diese ständige Erreichbarkeit ist ein wichtiges Kriterium für Shopware Shops: Ihr Shopware Shop muss immer gut erreichbar sein, sowohl für Desktop- als auch für Mobilgeräte. Mittlerweile ist es sogar umgekehrt: sowohl für Mobil- als auch für Desktop-Geräte. Mit dem „Mobile First“ Update werden Webseiten nun mit dem Google Bot für mobile Seiten gecrawlt – somit ist die mobile Ansicht für die Indexierung entscheidend.

Mobile und responsive Webseiten sind also wichtig für die Nutzererfahrung: Ist diese Nutzererfahrung in Ihrem Shopsystem schlecht, registriert das Google und bewertet Sie schlechter. Durch mobile SEO für Shopware Shops kann diese Bewertung verbessert werden.

Das Shopware 6 Standard-Theme erfüllt die Anforderungen für die Suchmaschine bereits. Das bedeutet jedoch nicht, dass es hier nicht Optimierungspotenzial gibt. Durch Tools, zum Beispiel Google PageSpeed Insight, können Sie Ihr Shopware Shopsystem auf Mobiltauglichkeit hin überprüfen und optimieren.

Verwenden Sie zudem Google AMP. Was das genau ist, können Sie in unserem anderen Blogbeitrag ausführlich nachlesen.

Screen-GSC-strukturierte-Daten

Zusammengefasst kann gesagt werden:

  • Mobile Optimierung:
    • Wird immer wichtiger für Google
    • Mobile SEO für Shopware Shops sollte parallel zur klassischen SEO stattfinden
    • Google AMP nutzen

11. Allgemeine SEO-Tipps – aus Omas Nähkästchen geplaudert

Das Thema SEO lässt sich natürlich nicht auf ein paar Zeilen herunterbrechen: Es ist ein komplexes und kompliziertes Thema und befindet sich ständig im Fluss. Was gestern funktioniert, kann morgen abgestraft werden. Damit Sie jedoch nicht im Regen stehen gelassen werden, kommen hier noch ein paar kleine zusammengefasste Tipps, die nicht nur für SEO für Shopware Shops, sondern grundsätzlich gelten:

  • Optimieren Sie Ihren Inhalt:
    • Vermeiden Sie doppelte Inhalte: Dies entsteht häufig durch das Kopieren von Artikelbeschreibungen von Herstellern.
    • Vermeiden Sie zu wenig Inhalt: Bieten Sie dem Nutzer mehr als das, was er auf der Mitbewerber-Seite finden könnte.
    • Erstellen Sie einzigartige Inhalte, die einen Mehrwert für den Nutzer schaffen.
    • Vermeiden Sie unbedingt, Ihre Texte mit Keywords vollzustopfen.
  • Haben Sie ein angemessenes Text-to-Code-Verhältnis.
  • Beachten Sie die Ladezeiten Ihres Shopware Shops:
    • Nutzen Sie einen leistungsstarken Server.
    • Komprimieren Sie Bilder.
    • Nutzen Sie Google PageSpeed Insights, um Schwachstellen zu identifizieren.
  • SSL-Verschlüsselung nutzen:
    • Richten Sie ein SSL-Zertifikat auf Ihrem Server ein.
    • Stellen Sie im Shopware Backend die Einstellung „SSL überall nutzen“ ein.
  • Nutzen Sie interne Verlinkungen.

All diese Vorschläge sind zu komplex, um Sie hier kurz zu erläutern und würden den Rahmen dieses Blogbeitrages sprengen – mehr als jetzt schon.

google-amp

SEO für Shopware Shops – von Nichts kommt auch Nichts

SEO ist wichtig – da gibt es kein Wenn oder Aber. Sie wollen mit Ihrem Shopware Shop für Google und den anderen Suchmaschinen vertrauenswürdiger werden? Dann brauchen Sie mehr Besucher und gute Nutzererfahrungen. Dies gelingt mittel- und langfristig nur, wenn mehr Nutzer Ihre Seite finden. Dies geschieht über die Suchmaschinenoptimierung Ihres Shopware Online-Shops.

Ihr Shopware Shop ist gut geeignet, damit eine SEO greifen kann. Es gibt jedoch nicht den einen Schalter, den Sie in Ihrem Shopware Shopsystem umlegen können, damit Sie auf der ersten Seite von Google auftauchen. SEO ist kein Holzhammer, sondern ein Puzzle: Viele kleine Teile ergeben ein großes Bild: Von der technischen Optimierung, damit der Google Bot und der Nutzer ordentlich die Seite verwenden kann, bis hin zur inhaltlichen Verfeinerung, damit sowohl Nutzer als auch Suchmaschinen Crawler wissen, was Sie auf der Seite erwartet.

Hoffentlich konnte der Blogbeitrag Ihnen einen kleinen (oder auch großen) Einblick geben, welche SEO-Maßnahmen Sie selbst in Ihrem Shopware Shop 6 durchführen können. Falls Sie Hilfe bei der Ermittlung der Potenziale oder Umsetzung der SEO für Ihren Shopware Shop 6 brauchen, kontaktieren Sie uns. Wir von WEBneo verstehen unser Handwerk und helfen Ihnen gerne weiter. Wir sind zertifizierter Shopware Partner und veranstalten regelmäßig Shopware Stammtische, um uns über die neusten Entwicklungen im Shopware Bereich, unter anderem SEO für Shopware, auszutauschen.

Sie haben hingegen einen JTL-Shop mit angeschlossener JTL Wawi und wünschen sich eine JTL SEO? Als JTL-Partner können wir Ihnen ebenfalls weiterhelfen. Unsere Agentur berät Sie zudem gerne, falls Sie die Kraft des Newsletter-Marketings verwenden möchten.

Nehmen Sie noch heute Kontakt mit uns auf. Wir freuen uns auf Sie!

Shopware SEO

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Unsere Mission ist es, unseren Händlern mit flexiblen und zukunftsweisenden E-Commerce Lösungen die Freiheit zu geben, ihre Wachstumspotentiale schnell und einfach zu entfalten. Mit WEBneo als Enterprise Agentur haben wir einen vertrauenswürdigen Partner, der uns bei der Umsetzung dieser Mission unterstützt und mit dem wir bereits zahlreiche Projekte erfolgreich umsetzen durften.

– Stefan Hamann


CEO & Gründer Shopware AG

Stefan Hamann von Shopware
Shopware AG - CEO Stefan Hamann

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