EIN MUST-HAVE DER SUCHMASCHINENOPTIMIERUNG

Google Sitemaps

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WEBNEO BLOGBEITRAG

TIPPS FÜR DIE GOOGLE SITEMAPS

Obwohl Google Sitemaps keinen direkten Rankingfaktor darstellen und sie auch oftmals bei der Suchmaschinenoptimierung (SEO) vergessen werden, besitzen sie durchaus ihre Daseinsberechtigung und sollten höhere Priorität genießen! Google Sitemaps sind für ein erfolgreiches Crawling- und Indexierungsmanagement ein wichtiger Einflussfaktor. Durch ihre Optimierung können sie zudem zu Analysezwecken verwendet werden.

Damit es nicht zu Verwechslungen kommt: Google Sitemaps im XML-Format sind speziell für die Suchmaschinen-Crawler konzipiert. Die klassische HTML-Sitemap dient dagegen vorwiegend der Usability-Verbesserung, um dem Besucher eine Komplettübersicht der Webseite zu bieten, damit sich dieser besser zurechtfinden kann. Dies ist vor allem bei sehr großen Webseiten und Online-Shops sinnvoll. Zusätzlich kann die HTML-Sitemap durch ihre interne Verlinkung der Webseite natürlich auch vom Suchmaschinen-Crawler genutzt werden, um den darin verlinkten Unterseiten zu folgen.

In unserem Blogbeitrag möchten wir uns nun ausführlich den Google Sitemaps widmen und Ihnen zeigen, warum die Investition in ihre Erstellung für ein erfolgreiches Ranking definitiv lohnenswert ist.

Suchmaschinenmarketing mit Google
Google XML Sitemaps

RELEVANT FÜR BETREIBER EINES ONLINE-SHOPS

WAS IST EINE GOOGLE SITEMAP?

Eine Google Sitemap ist, einfach gesagt, ein komplettes Inhaltsverzeichnis und gibt einen Überblick über alle Unterseiten Ihrer Webseite oder Shops im XML-Format (Extensible Markup Language). Diese deshalb auch häufig als XML-Sitemap bezeichnete Liste nach XML-Sitemap-Protokoll 0.9 gemäß sitemaps.org, enthält dabei schon längst nicht mehr nur die reine Aufzählung aller HTML-Dokumente, sondern kann auch über Informationen zu Bildern, Videos, Nachrichten und mobilen Inhalten verfügen.

Insbesondere die Betreiber von Online-Shops sollten auf die Einbindung produktbezogener Bilder in die Google Sitemap nicht verzichten. Wer schon einmal nach bestimmten Produkten gesucht hat, der weiß, dass gerade die Google Bildersuche sehr häufig genutzt wird, um bestimmte Produkte in Online-Shops schnell und einfach zu finden. Da wirken die doch weniger reizvollen Textanzeigen der organischen Suchergebnisse schon recht unscheinbar. Umso wichtiger ist es, dass die Suchmaschinen-Crawler alle Bilder finden können, auch wenn diese schlecht verlinkt sind.

Neben der Listung der Bilder in der Google Sitemap ist natürlich auch die Optimierung aus suchmaschinenrelevanter Sicht immer Voraussetzung für ein gutes Ranking der entsprechenden Bilder. Eine Empfehlung an Google, mithilfe einer Bilder-Sitemap die entsprechenden Produktbilder zu indexieren, reicht hier natürlich nicht. Einen sehr empfehlenswerten Beitrag zum Thema Bilder-SEO hat Martin Mißfeldt erstellt: Bilder SEO 2018 (E-Book) – Suchmaschinenoptimierung für Bilder

GOOGLE FINDET AUCH IHRE NEUESTEN SEITEN

WIESO SOLLTE EINE GOOGLE SITEMAP VERWENDET WERDEN?

Um diese Frage zu beantworten, müssen wir noch einmal kurz auf die Grundlagen eingehen: Das Crawling ist die Grundlage für die Indexierung relevanter Inhalte, wie beispielsweise Texte, Bilder, Videos und andere Medien. Vereinfacht ausgedrückt, gilt für die SEO also folgendes: Nur durch das Crawlen kann etwas indexiert werden, was dann wiederum rankt und Traffic bringt. In dem Moment, in dem Sie der Suchmaschine eine strukturierte Liste von URLs bereitstellen, die anschließend direkt gecrawlt und somit auch direkt der Indexierung zugeführt wird, verfügen Sie mit einer Google Sitemap über die ideale Möglichkeit, Ihr Ranking und Ihren Traffic zu steigern.

Ebenfalls für gerade neue Webseiten, welche noch über wenig eingehende externe Links verfügen, denen der Googlebot folgen kann, ist die Erstellung und Einreichung einer XML-Sitemap sehr sinnvoll. So können auch Unterseiten, welche schlecht oder gar nicht verlinkt sind, Google mitgeteilt werden. An dieser Stelle sei jedoch gesagt: Eine Garantie dafür, dass alle eingereichten Seiten auch gecrawlt und indexiert werden, übernimmt Google nicht. Sinnvoll ist die Erstellung einer Google Sitemap in jedem Fall, auch wenn sich dies vielleicht nicht direkt auf das Ranking auswirkt.

Google selbst schreibt dazu:

„Anhand der Daten in Ihrer Sitemap lernen wir jedoch die Struktur Ihrer Website kennen und können auf dieser Basis die Ausführung des Crawlers besser planen und Ihre Website in Zukunft genauer erfassen. In den meisten Fällen ist das Einreichen der XML-Sitemap für den Webmaster von Vorteil, und negative Auswirkungen sind nicht zu befürchten.“

Quelle: https://support.google.com/webmasters/answer/156184?hl=de

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WIE WERDEN SITEMAPS ERSTELLT? WIR ZEIGEN ES IHNEN

WIE WERDEN GOOGLE SITEMAPS ERSTELLT?

Bekanntlich führen viele Wege nach Rom. In diesem Fall trifft dies auch auf die Möglichkeiten der Erstellung einer XML-Sitemap zu. Sie reichen von der manuellen Erstellung bis hin zu verschiedenen Online-Anbietern und integrierbaren Plugins.

Grundsätzlich wird der Aufbau einer Sitemap bei sitemaps.org erklärt, wobei die gängigen Suchmaschinen dieses Protokoll auch unterstützen. Neben einer Erklärung für die Erstellung einer XML-Sitemap, finden Sie dort ebenfalls Definitionen für RSS-Feeds und Textdateien, welche auch als Sitemap-Formate dienlich sind. Achten Sie dabei jedoch zusätzlich auf mögliche Besonderheiten der Suchmaschinen. Beispielsweise formuliert Google aktuell konkret, dass die Angabe <priority> nicht mehr unterstützt wird, obwohl es zuvor der Fall war. Dafür ist die Angabe <lastmod> weiterhin unbedingt erforderlich.

Wo vor vielen Jahren Sitemaps noch manuell für kleine statische Webseiten erstellt wurden, ist dies heute fast nicht mehr möglich. Für besonders große Webseiten oder Webshops würde dies einen enormen Zeitaufwand bedeuten. Die dynamische Änderung der jeweils aktuellen Webseitenstruktur durch neue oder wegfallende Unterseiten ist erfahrungsgemäß nur noch durch einen automatisierten Vorgang möglich. Häufig eignen sich auch Sitemap-Generatoren nicht gänzlich für die Erstellung von Google Sitemaps. Gründe dafür sind zum einen die limitierte Anzahl der kostenfreien indexierbaren Seiten und zum anderen muss die erstellte Sitemap oft erst gedownloaded und dann im Rootverzeichnis des Servers entsprechend abgelegt werden. Dies hört sich nicht nur aufwendig an, sondern ist es auch, sobald eine Webseite ständigen Änderungen unterliegt.

Für große Webseiten und Webshops ist ein automatisierter Sitemap-Export also nahezu unabdingbar. Dazu gibt es für fast jedes Content Management System (CMS) oder Shopsystem bereits vorgefertigte Sitemap-Plugins, welche den Export übernehmen. Für einfache CMS, wie WordPress & Co sind diese meistens durchaus ausreichend und erfüllen ihren Zweck. Für große Online-Shops reichen diese Plugins jedoch oft nicht aus, um all die Möglichkeiten zu nutzen, die Google Sitemaps bieten.

Für solche Fälle empfiehlt es sich, die bereits vorhandenen Exportmöglichkeiten vieler Shopsysteme auszunutzen und sich auf diesem Wege eine eigene Google Sitemap zu erstellen. Hier können alle Medien und Attribute eingebunden werden, die man in eine Sitemap exportieren möchte. So können wichtige Seiten und Artikel zuverlässig exportiert werden, inklusive aller dazugehörigen Produktbilder. Der Export ist mit Hilfe von Cronjobs problemlos zu automatisieren. Wie dies im Shopware funktioniert, erfahren Sie im Blogbeitrag zur Shopware SEO.

Sie sollten Ihre Google Sitemap regelmäßig aktualisieren, also mindestens einmal am Tag, wenn sich Ihr Content so oft ändert. So bleibt sie kontinuierlich auf dem neuesten Stand und Sie können von ihren Vorteilen profitieren.

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HTML KENNTNISSE SIND VON VORTEIL

WIE SOLLTEN GOOGLE SITEMAPS AUSSEHEN?

Ganz zu Beginn ist es wichtig, erforderliche von optionalen XML-Tags sowie deren jeweiligen Attribute getrennt aufzulisten. Dabei gilt wie so oft: Content is King! Stellen Sie also so viele (Meta-)Informationen wie möglich zur Verfügung, nicht nur die notwendigsten. Gerade bei bei Medien-Sitemaps ist dies wichtig. Dagegen sollten Sie sich besonders mit Keywordstuffing zurückhalten.

Zudem gilt es darauf zu achten, durchweg saubere und fehlerlose Sitemaps mit validem XML zu erstellen, das heißt kanonische URLs mit dem Statuscode 200, die zur Indexierung freigegeben sind. Andernfalls kann es passieren, dass die Suchmaschine der Google Sitemap nicht vertraut und sie deshalb ignoriert.

Die folgenden URLs sollten nicht in Ihrer Sitemap auftauchen:

  • URLs, die doppelten Content erzeugen (z.B. Parameter, Canonicals, Session-IDs, Filter-URLs)
  • Paginierte Seiten
  • URLs mit der Meta-Robots-Angabe “noindex”
  • durch robots.txt gesperrte URLs
  • Fehlerseiten (Statuscodes 404/410)
  • Weiterleitungen (301/302)

Sollte sich der Content Ihrer Website selten ändern, ist XML das gängige Format. Bei sich häufig änderndem Content, wie beispielsweise bei Blogs oder Ihrem Online Shop, ist eine schnelle Indexierung notwendig. Genau dafür eignen sich RSS-Feeds/Atom besser, denn diese ermöglichen genau das. Nicht ohne Grund empfiehlt Google deshalb beide Formate.

Ein weiterer Vorteil von Feeds ist, dass sie sich ebenso für eine sehr gute Deindexierung eignen. Somit ist es möglich, spezielle Feeds mit URLs zu generieren, die den Statuscode 404/410 oder den Meta-Tag “noindex” besitzen. Auf diese Weise verhindern Sie Ärger beim Suchmaschinennutzer, in dem Sie veralteten Content, der kaum mehr gecrawlt wird, deindexieren. Sollten Sie sich für diese Maßnahme entscheiden, achten Sie bitte kontinuierlich auf mögliche Effekte der Deindexierung!

XML Sitemap

DAS GROBE KONZEPT

TYPISCHE FORMEN VON GOOGLE SITEMAPS

Eine Google Sitemap darf eine Rahmengröße von 50.000 URLs und 50 MB in unkomprimierter Form nicht überschreiten. Sollten Sie also Betreiber einer sehr großen Webseite sein, benötigen Sie auf jeden Fall mehrere Sitemaps, wobei Sie für eine sinnvolle und geeignete Einteilung Ihrer URLs sorgen müssen. Nutzen Sie Ihre Google Sitemap ebenfalls für Auswertungen, ist sie beispielsweise bei der Google Search Console ebenso hilfreich. Teilen Sie also Ihre URLs dementsprechend auf.

Wir stellen Ihnen nun (Misch-)Formen von Sitemaps vor, welche sich gut bewähren:

Sitemaps nach Seitenstruktur:

  • Einzelne Sitemaps für Kategorien bis zur zweiten Ebene
  • bessere Übersichtlichkeit bei Auswertungen in der Google Search Console

Sitemaps nach Seitentyp:

  • je nach Sitemap sind Kategorieseiten, Produkte, Landingpages, Forenbeiträge usw. enthalten

Sitemap nach Qualität:

  • Content Ihrer Webseite wird nach Qualität gesplittet
  • Beispiele: Sitemaps für Inhalte mit/ohne Bilder, Sitemaps abhängig von der Contentmenge

Sitemap nach Feeds:

  • verschiedene Feeds zur De-/Indexierung von Inhalten
  • Beispiele: einzelne Feeds für abgelaufene Anzeigen, neue Forenkommentare

Die einzelnen Sitemaps der Kategorien sind anschließend in einer Index-Sitemap zusammenzufassen.

DIE GOOGLE SEARCH CONSOLE IST DER SCHLÜSSEL

WIE WIRD EINE XML-SITEMAP BEI GOOGLE EINGEREICHT?

Die Einreichung der Sitemap erfolgt über die Google Search Console (GSC). Dort ist unter dem Menüpunkt Index und Sitemap entsprechend eine neue Sitemap einreichbar.

XML Sitemap

Menüpunkt Sitemap in der Google Search Console

XML-Sitemap

Nach dem Einreichen der Sitemap.xml

Nach dem Einreichen der Sitemap.xml (oder wie in diesem Beispiel, einer Index-Sitemap mit weiteren Untersitemaps) wird diese von Google geprüft und sollte nach einigen Tagen so aussehen.

Zusätzlich sollte die Sitemap ebenfalls in der robots.txt angegeben werden, um auch anderen Suchmaschinen-Crawlern Informationen zu Ihrer Sitemap zu liefern.

Dabei muss lediglich folgende Zeile in die robots.txt aufgenommen werden:

Sitemap: https://www.domain.de/sitemap.xml

Oft dauert es nur wenige Stunden, maximal aber einige Tage, bis Google alle Seiten bzw. Bilder gecrawlt und hoffentlich auch indexiert hat. Sollte der Anteil der indexierten Seiten und Bilder aus der Google Sitemap nach einigen Wochen immer noch sehr gering sein, sollten Sie sich überlegen, wo Google eventuelle Probleme sieht. Oft entscheidet sich Google bei Seiten bzw. Bildern, welche fast identisch sind, nur eines der jeweiligen zu indexieren. Selbstverständlich können auch technische Probleme als Ursache dienen. Oft sind die Probleme sehr individuell, sodass nur Experten im Bereich der Suchmaschinenoptimierung hier schnell eine Lösung finden.

XML-Sitemap

Anzeige der indexierten Seiten und Bilder in der Google Search Console

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BEVOR ES ZUM NÄCHSTEN SCHRITT GEHT

VORLÄUFIGES FAZIT

Gerade für große, komplexe Webseiten mit tiefer Struktur sowie ständig wechselnden Inhalten ist das Erstellen von Sitemaps durchaus sinnvoll, denn die Webseiten sind auf ein effektives Handling angewiesen. Um ein genaues Konzept für Ihre Google Sitemaps zu entwickeln, müssen Sie sich dafür genau den Content Ihrer Webseite ansehen. Haben Sie die Hürde der technischen Umsetzung erst einmal überwunden, werden Sie von der Unterstützung der Suchmaschine beim Crawlen und Indexieren sowie bei der einfacheren Auswertung profitieren. Der nun schon einige Male angesprochenen Auswertung, werden wir uns nun widmen.

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EFFEKTIVE UND ERFOLGREICHE SEO MIT GOOGLE SITEMAPS

GOOGLE SITEMAPS FÜR SEO-ANALYSEN UND MONITORING

Google Sitemaps für SEO- und Qualitätsanalysen? Aber natürlich! Wir als Internetagentur für professionelle Suchmaschinenoptimierung (SEO) wissen, dass der größte Teil der Arbeit in einem kontinuierlichen (URL-)Monitoring und der technischen Fehleranalyse besteht, welche behoben werden sollten. Hinzu kommt, mögliche Schwächen des Contents so gering wie nur möglich zu halten. Verfügen Sie nun über ein Cluster von Sitemaps, welche ausschließlich gültige, crawl- und indexierbare URLs enthalten, besitzen Sie die ideale Grundlage für Ihre Analyse!

EFFEKTIVE UND ERFOLGREICHE SEO MIT GOOGLE SITEMAPS

GOOGLE SITEMAPS FÜR SEO-ANALYSEN UND MONITORING

Google Sitemaps für SEO- und Qualitätsanalysen? Aber natürlich! Wir als Internetagentur für professionelle Suchmaschinenoptimierung (SEO) wissen, dass der größte Teil der Arbeit in einem kontinuierlichen (URL-)Monitoring und der technischen Fehleranalyse besteht, welche behoben werden sollten. Hinzu kommt, mögliche Schwächen des Contents so gering wie nur möglich zu halten. Verfügen Sie nun über ein Cluster von Sitemaps, welche ausschließlich gültige, crawl- und indexierbare URLs enthalten, besitzen Sie die ideale Grundlage für Ihre Analyse!

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UMFANGREICHE FUNKTIONEN

DER START IHRER ANALYSE: DIE GOOGLE SEARCH CONSOLE

Nutzen Sie die Google Search Console in Verbindung mit Google Sitemaps, erhalten Sie direkt vollautomatische Einblicke und zusätzlich nützliche Tipps. Da die Google Search Console nun auch in einer neueren Version zur Verfügung steht, können Fehler und Daten ausgespielt werden, die sich konkret auf die einzelnen Sitemaps und Feeds beziehen. Im Gegensatz zur alten Version erfolgt dies sogar detaillierter! Der einzige Nachteil des Updates ist wohl, dass keine Feeds mehr angezeigt werden, was in der alten Version der Fall war. Sie finden in der neuen Version nur die XML- und Index-Sitemaps.

ANALYSEMÖGLICHKEITEN MIT DER GOOGLE SEARCH CONSOLE

Validierung der eingereichten Sitemaps

  • Überprüfung, ob die eingereichte Sitemap richtig verarbeitet wurde
  • Untersuchung des korrekten Statuscodes und der Erreichbarkeit der Sitemap
  • Datum des letzten Zugriffs auf die Sitemap → Wurde seitdem neuer Content noch nicht indexiert?

Indexierungsstatus

  • Überprüfung, ob alle URLs erfolgreich indexiert wurden
  • Überblick verschaffen, ob die Anzahl der URLs einer Sitemap mit dem Indexierungsstand ihrer jeweiligen Kategorie/Property übereinstimmt
  • Idealfall: Anzahl der indexierten URLs stimmt genau mit den übermittelten URLs überein
  • Normalfall: Werte unterscheiden sich geringfügig voneinander, weil Zeitpunkt der Sitemap-Generierung vom Zeitpunkt des Crawlens deutlich abweicht
  • Ungünstiger Fall: technischer Fehler liegt vor

Versuchen Sie einen technischen Fehler so gut es geht zu vermeiden, in dem Sie regelmäßig die URLs in der Google Search Console unter “Ausgeschlossen” und “Fehler” überprüfen. Da es dabei viele unterschiedliche Fehlermeldungen gibt, geben wir Ihnen einen kurzen Überblick, auf welche Hinweise Sie sich konzentrieren sollten:

  • Gesendete URL hat Crawling-Problem/nicht gefunden (404)/Soft 404-Fehler/Serverfehler (5xx)
  • Kennzeichnung: “noindex” → Möglichkeit eines Bugs besteht
  • Gesendete URLs durch robots.txt-Datei blockiert → falscher Eintrag bei robots.txt möglich
  • Duplikat – eingereichte URL nicht als kanonisch festgelegt/alternative Seite mit richtigem kanonischen Tag → falsche Konfiguration der Sitemap oder des Canonicals, da URLs in Sitemap stehen, die durch Canonical auf inhaltlich sehr ähnliche URLs verweisen

MANUELLER, UMFANGREICHERE INFORMATIONEN

ANALYSE-ALTERNATIVE: CRAWLING-TOOL SCREAMING FROG

Möchten Sie sich lieber tiefer mit Ihren eigenen Daten beschäftigen und/oder sollten Sie eine größere Menge an Informationen für Ihre Analyse benötigen, können Sie dies auch “manuell” machen: SEO- und Qualitätsanalysen sind mit Crawling-Tools wie Screaming Frog ebenso möglich. Screaming Frog eignet sich ausgezeichnet zu Analysen von Sitemaps und somit auch zu SEO-Analysen. So gehen Sie dabei vor:

Um Zeit zu sparen, können Sie ganz einfach im “List”-Modus von Screaming Frog die URL der zu prüfenden Sitemap eingeben, denn das Crawling-Tool kann auch gepackte Verzeichnisse mit umfangreichen Sitemap-Indizes verarbeiten.

Pro URL gibt Screaming Frog anschließend alle Informationen gebündelt aus – was einen maßgeblichen Vorteil für Ihre Analyse ausmacht. Neben der Auflistung von technischen Fehlern erhalten Sie von Screaming Frog ebenfalls eine große Menge weiterer Werte, die Ihnen die Qualitätsanalyse stark vereinfachen.

screaming-frog
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SCHÖNE WEBSEITE – ZUFRIEDENE BESUCHER – HÖHERES RANKING

GOOGLE SITEMAPS FÜR INDIVIDUELLE QUALITÄTSANALYSEN

Die Qualität Ihrer Website ist für Google, aber auch für Ihre User natürlich unheimlich wichtig: Sind diese nicht mit Ihrem Content zufrieden, kommen sie sehr wahrscheinlich nicht mehr zurück. Treue Kunden, die auch gern wiederkommen, führen zu einem hohen Ranking bei Google. Dementsprechend ist die Qualität Ihrer Webseite auch für die SEO relevant.

Folgende Funktionen bringt Screaming Frog für Ihre individuelle Qualitätsanalyse mit:

  • Auslesen der Länge von Title Tag, Meta-Description → Finden von Duplikaten
  • Optimierungsmöglichkeiten im Content für eine Verbesserung der User-Experience
  • “Custom Extraction”-Funktion: Scrapen von individuell interessanten Daten während des crawlings
  • Überprüfung von Structured Data Markup: JSON-LD, Open-Graph-Daten, Tracking-Codes

Mit Hilfe einer Qualitätsanalyse können Sie für jedes Ihrer Templates spezifische Qualitätskriterien formulieren. Dabei unterstützt Sie die Verwendung der Custom Extraction-Funktion von Screaming Frog. Durch die Analyse können Sie neue, wichtige Erkenntnisse gewinnen, beispielsweise, wie hochwertig Ihre Seiten im Vergleich zum Wettbewerb sind, ob sich die Qualität der verschiedenen Kategorien Ihrer Domain unterscheidet und ob dies auch in den Suchergebnissen bemerkbar ist sowie last but not least, ob es Seiten gibt, die aufgrund ihrer mangelhaften Qualität gar nicht von Google indexiert wurden.

NEHMEN SIE ES IN IHRE EIGENE HAND

SELBSTSTÄNDIGE GOOGLE SITEMAP-VALIDIERUNG UND MONITORING

Wir haben bisher spezielle Tools wie Screaming Frog oder die Google Search Console angepriesen. Tatsache ist aber ebenfalls, dass deren Nutzung teilweise immer noch nicht ausreichen kann, um kreative Analysen bei großen Domains durchzuführen. Deshalb besteht für Sie auch die Möglichkeit, eigene Validierungs- und Monitoring-Mechanismen zu entwickeln.

Für eine selbstständige Google Sitemap-Validierung und Monitoring sollten Sie zuerst mit einer Konzipierungsphase beginnen. Das Konzept können Sie anschließend mit der Google Search Console oder Screaming Frog zunächst testen.

Wir empfehlen Ihnen, sich zur Entwicklung einer eigenen Lösung folgende Gedanken zu machen: Zur grundlegenden Validierung muss Ihr Script in der Lage sein, die Erreichbarkeit Ihrer Sitemaps und Feeds regelmäßig zu prüfen. Ebenso sollte es den Zeitpunkt der letzten Aktualisierung und die dabei bestehende Anzahl an URLs festhalten. Um die Entwicklung der URLs weiter nachvollziehen zu können, sollten sie historisch festgehalten werden, also pro Google Sitemap/Feed. Auf diese Weise erkennen Sie Fehler in der Datenüberlieferung möglich genutzter APIs, woraufhin Sie mit dem tatsächlichen Indexierungsstand vergleichen können.

Ebenso ist ein URL-Monitoring notwendig, um die implementierten Logiken in regelmäßigen Abständen zu prüfen. Dafür benutzen Sie am Besten einen eigenen Crawler oder APIs externer Tools. Die dadurch entstehenden Daten sollten anschließend in ein Dashboard einfließen und nicht nur historisch einsehbar, sondern auch zu Analysezwecken dienlich sein. Automatisierte Reports sind ebenso günstig, wenn beispielsweise Schwellenwerte bei der Fehleranzahl überschritten werden.

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DA KOMMT NOCH ETWAS

GOOGLE SITEMAPS: DAS FAZIT VON WEBNEO

Wie Sie sehen, haben sich Google Sitemaps im Laufe der Jahre um etliche Erweiterungen weiterentwickelt. Und dabei sind Informationen zu Videos, Bildern, mobilen Inhalten und Nachrichten in Zukunft sicher längst nicht das Ende der Möglichkeiten, um Google über seine vorhanden Medien zu informieren. Eines steht jedoch fest. Eine Google Sitemap gehört heutzutage zum Standard jeder Suchmaschinenoptimierung. Nicht ohne Grund gibt uns Google mit der Search Console Werkzeuge in die Hand, die jeder Webmaster beherrschen und vor allem nutzen sollte.

In diesem Sinne, viel Erfolg bei der Erstellung der eigenen Google Sitemaps. Selbstverständlich begleiten wir Sie als SEO Agentur Dresden gern bei der Erstellung!

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