Titelbild SW zu Shopify
WEBneo Blogbeitrag

Was müssen Sie bei einem Wechsel von Shopware auf Shopify tun?

Viele Shopware-Shop-Betreiber kennen dieses Gefühl: Der eigene Online-Shop läuft zwar, aber jede Anpassung wird aufwendiger, Updates kosten Zeit und Geld und die technische Komplexität wächst stetig. Und an genau diesem Punkt denken viele über einen Wechsel von Shopware auf Shopify nach. In diesem Beitrag erfahren Sie alles zum Wechsel von Shopware auf Shopify, damit Ihnen die Migration sicher gelingt. Jetzt lesen!

zur Anfrage















    * Pflichtfeld


    Welche Daten können von Shopware zu Shopify migriert werden?

    Bei der Migration von Shopware zu Shopify müssen Sie in der Regel nicht bei null anfangen. Die meisten wichtigen Shop-Daten lassen sich zuverlässig und problemlos in das neue System übertragen.

    Folgende Daten können reibungslos überführt werden:

    • Kundendaten: Vor- und Nachname, E-Mail-Adresse, Liefer- und Rechnungsadressen
    • Bestellhistorie: Datum, Status, Produkt- und Kundendaten
    • Gutscheine: Gültigkeitsdatum, Coupon-Codes
    • Kundenbewertungen: Sternebewertungen, Nutzername, Datum, Text
    • Produktkategorien: Beschreibung, SEO-Daten, Kategoriename
    • Produktdaten: SKU, Produktname, Preis

    Beachten Sie jedoch, dass einige Daten wie Kundenpasswörter, individuelle Shopware-Erweiterungen, spezielle Checkout-Anpassungen und komplexe Preisregeln nicht von Shopware zu Shopify übertragen werden können.

    Shopify
    Shopware 6 Agentur

    Vorbereitung der Migration

    Die Migration von Shopware zu Shopify ist kein kleines Projekt am Rand, sondern eine komplexe Aufgabe, die eine entsprechend intensive Vorbereitung und Planung benötigt. Eine sorgfältig geplante Datenmigration sorgt dafür, dass bestehende Informationen erhalten bleiben und der Übergang zu Shopify möglichst reibungslos verläuft. Lassen Sie dabei den zeitlichen nicht außer Acht: Eine Shopware-Shopify-Migration kann einen Umfang von 4 bis 12 Wochen in Anspruch nehmen, abhängig von Ihrer Shop-Größe und dem Produktumfang. Bei einer solchen Migration empfehlen wir, immer auch Pufferzeiten für unvorhersehbare Hürden oder Probleme einzuplanen.

    Analyse und Bestandsaufnahme des bestehenden Shops

    Zur Vorbereitung auf die Übertragung zu Shopify empfiehlt es sich, vorher eine Bestandsaufnahme Ihres bestehenden Shops zu machen. Schauen Sie sich Ihre Produkte, Kategorien, Landingpages, Blogartikel, Bestellhistorien etc. an, analysieren Sie diese und verschaffen Sie sich einen konkreten Überblick über Ihren Status quo. Sie organisieren sozusagen eine Dateninventur und führen dann ein Backup aller Daten durch, die Sie mit in das neue System übertragen wollen.

    Datenbereinigung

    Nutzen Sie die Migration als Möglichkeit, Ihre Daten einmal richtig aufzuräumen und auf den neusten Stand zu bringen. Das heißt: Entfernen Sie leistungsschwache Inhalte wie veraltete Produkte und nicht mehr gültige Kategorien, identifizieren Sie doppelte Inhalte und sortieren Sie nicht mehr benötigte Plugins aus. Alten Ballast Ihres Shopware-Shops sollten Sie vor der Migration loswerden, um frisch und aufgeräumt mit dem neuen Shopify-System zu starten.

    E-Commerce Shop

    Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Migration von Shopware auf Shopify

    Der Wechsel von Shopware zu Shopify erfordert eine strukturierte Vorgehensweise, um Datenverluste, technische Probleme und SEO-Verluste zu vermeiden. Die folgende Schritt-für-Schritt-Anleitung zeigt Ihnen, wie Sie die Migration systematisch vornehmen und Ihren neuen Shopify-Shop erfolgreich einrichten können.

    Schritt 1 – Shopify-Shop einrichten

    Bevor die Migration Ihrer Daten von Shopware zu Shopify beginnt, müssen Sie zunächst Ihren neuen Shopify-Shop einrichten und die grundlegenden Einstellungen festlegen. Erstellen Sie dazu ein Shopify-Konto und wählen Sie den Tarif, der am besten zu den Anforderungen Ihres Unternehmens passt. Anschließend konfigurieren Sie wichtige Shop-Einstellungen wie den Shop-Namen, die Unternehmensadresse, die gewünschte Sprache, die Währung sowie die passende Zeitzone.

    Schritt 2 – Daten aus Shopware exportieren

    Für den Datenexport von Shopware stehen Ihnen drei Möglichkeiten zur Verfügung. Zum einen können Sie spezialisierte Migrationstools wie Cart2Cart nutzen, die Ihren Shopware-Shop mit Ihrem Shopify-Shop per API verbinden und die Daten so exportieren. Kleine bis mittlere Datenmengen können zum anderen auch per CSV-Datei mit der Export-Funktion von Shopware 6 exportiert werden. Ferner können Sie auch einen direkten API- oder Datenbankexport nutzen. Dieser gilt jedoch als komplizierter und ist deshalb nur erfahrenen Entwicklerteams zu empfehlen.

    Schritt 3 – Daten in Shopify importieren

    Nachdem Ihr Datenexport erfolgreich abgeschlossen ist, folgt der Import in Shopify. Dabei ist besonders auf die Reihenfolge der Datenimporte zu achten. Zuerst müssen die Produktdaten, dann die Kundendaten und zum Schluss die bisherigen Bestelldaten eingefügt werden. Ein willkürlicher Import dieser Daten kann zu fehlerhaften Zuordnungen führen! Ihre restlichen Daten können Sie danach beliebig einfügen.

    Für den Datenimport stehen Ihnen drei Methoden zur Verfügung:

    1. Manuelle Migration:

    Die einfachste Methode zur Datenübertragung ist die manuelle Migration mittels CSV-Datei. Mit dieser Methode können Sie Kunden- und Produktdaten importieren, jedoch keine Bestelldaten oder Blogbeiträge. Die Übertragung erfolgt, indem der Inhalt aus dem Shopware-Shop kopiert und an der passenden Stelle im Shopify-Shop eingefügt wird. Diese Methode eignet sich für kleine Unternehmen, da sie bei größeren Datenmengen und komplexen Strukturen zu aufwendig und unübersichtlich wird.

    1. Nutzung von Migrationstools:

    Externe Migrationstools wie Cart2Cart oder LitExtension übertragen Ihre Shopware-Daten automatisch in Ihren Shopify-Shop. Für die Verwendung einer Migrations-App müssen Sie sich bei dem Tool registrieren und Ihre Shops mittels API-Zugang verbinden.

    1. Shopify-Partner beauftragen:

    Ein Shopify-Partner wie WEBneo kann Sie bei der Migration unterstützen oder diese sogar ganz für Sie übernehmen. So reduzieren Sie nicht nur maßgeblich das Fehlerrisiko, sondern sparen sich auch wertvolle Zeit.

    Nachdem Sie Ihre Daten erfolgreich importiert haben, ist es essenziell, diese auf Importfehler hin zu überprüfen. Kontrollieren Sie deshalb, ob alle wichtigen Informationen und Details wie Preis, Inventar etc. korrekt übertragen wurden.

    Schritt 4 – Website optisch ansprechend gestalten

    Nachdem die grundlegenden Daten übertragen wurden, sollten Sie das Design Ihres Shopify-Shops an Ihre Vorstellungen anpassen. Wählen Sie ein passendes Theme und gestalten Sie Farben, Schriftarten, Bilder sowie die Navigation entsprechend Ihrer Corporate Identity. Für die Theme-Gestaltung stehen Ihnen kostenlose sowie kostenpflichtige Optionen im Shopify-Theme-Store zur Verfügung. Achten Sie auf ein professionelles und benutzerfreundliches Design. Dies stärkt das Vertrauen Ihrer Kunden, verbessert die Nutzererfahrung und kann maßgeblich zur Steigerung der Conversion-Rate beitragen.

    Responsives Webdesign
    Online bezahlen

    Schritt 5 – Zahlungs- und Versandmethoden einrichten

    Nach der Einrichtung Ihres Shopify-Shops sollten Sie die Zahlungs- und Versandoptionen konfigurieren, damit Kunden ihre Bestellungen problemlos abschließen können. Wählen Sie zunächst einen passenden Zahlungsanbieter wie Shopify Payments oder einen unterstützten Drittanbieter aus und richten Sie diesen ein. Anschließend müssen Sie die Checkout-Einstellungen an die Anforderungen Ihres Unternehmens anpassen. Füge Sie dafür auch Informationen wie Versand-, Rückgabe- und Datenschutzrichtlinien ein.

    Im nächsten Schritt richten Sie Ihre Versandarten und Versandtarife ein. Definieren Sie dafür die Liefergebiete, erstellen Sie passende Versandzonen und legen Sie Versandtarife fest. Ebenfalls müssen Sie sich überlegen, ob Sie den Versand selbst ausführen wollen oder ob Sie einen Fulfillment-Dienstleister nutzen möchten.

    Schritt 6 – Testphase vor dem Go-live durchführen

    Bevor Sie Ihren Shopify-Shop offiziell veröffentlichen und für Kunden zugänglich machen, sollten Sie ausreichend Zeit für eine umfassende Testphase einplanen. Führen Sie mehrere Testbestellungen durch, um sicherzustellen, dass der gesamte Checkout-Prozess reibungslos funktioniert und alle eingerichteten Zahlungsmethoden korrekt verarbeitet werden.

    Darüber hinaus sollten Sie die wichtigsten Funktionen Ihres Shops sorgfältig prüfen, wie die Navigation, die Produktsuche, die Filterfunktionen und die Darstellung auf mobilen Endgeräten. Die Testphase dient dazu, Fehler, Darstellungsprobleme oder technische Unstimmigkeiten festzustellen und diese vor dem Livegang zu beheben. Eine gründliche Qualitätskontrolle minimiert das Risiko von Problemen nach der Veröffentlichung und sorgt für ein optimales Einkaufserlebnis Ihrer Kunden.

    Online Test
    SEO

    SEO-Aspekte bei der Migration nicht vergessen

    Einer der wichtigsten Aspekte während der Übertragung von Shopware zu Shopify ist es, den SEO-Aspekt nicht zu vernachlässigen. Während der Migration müssen einige SEO-Maßnahmen ergriffen werden, um Rankingverluste zu vermeiden. Shopify nutzt eine andere URL-Struktur als Shopware. Deshalb ist es besonders wichtig, für jede URL einen 301-Redirect einzurichten, damit Besucher und die Suchmaschinen auf die neue Shopify-Seite weitergeleitet werden können.

    Des Weiteren sollten Sie:

    • Alle Canonical-Tags auf Korrektheit prüfen
    • Alle Meta-Titels und Meta-Descriptions genau übertragen (Änderungen während der Migration können das Ranking beeinträchtigen)
    • Die Sitemap in der Google Search Console einrichten
    • Strukturierte Daten neu einrichten
    • Die Google Search Console regelmäßig überprüfen, um Crawl-Errors und Indexierungsprobleme rechtzeitig zu erkennen

    Warum von Shopware auf Shopify wechseln? Gründe für den Umstieg

    Shopware galt für mittelständische Unternehmen eine lange Zeit als äußerst beliebte Lösung, jedoch konnte Shopify zunehmend durch seine skalierbare, wartungsarme und kosteneffizientere Plattformlösung überzeugen. Der Kostenfaktor ist und bleibt stets der wichtigste Aspekt im betrieblichen Alltag und genau hier zeigt Shopify klar seine Stärken.

    1. Niedrigere Entwicklungs- und Wartungskosten:

    Die regelmäßig notwendigen Updates von Shopify erfolgen automatisch, sodass kostspielige manuelle Updates entfallen. Des Weiteren sind Shopify-Shops schneller und einfacher einzurichten sowie auch anzupassen. Die cloudbasierte Lösung arbeitet intuitiv, sodass Server- und Hosting-Kosten ebenfalls entfallen.

    1. Geringerer Administrationsaufwand:

    Shopify bietet eine Plattformlösung, die mithilfe von Automatisierung und App-Integration den manuellen Aufwand so stark reduziert, dass Änderungen auch oft durch das eigene Team ohne tiefergreifende technische Erfahrungen möglich sind. Das cloudbasierte System übernimmt dabei alle größeren Aspekte wie Hosting, Skalierbarkeit und Sicherheit.

    Shopify auf Laptop
    1. Schnellerer Break-Even:

    Die optimierten Strukturen der Shopify-Shops schaffen es, innerhalb kurzer Zeit ein Umsatzwachstum zu erzielen. Folglich macht sich Ihre Investition schnell bezahlt.

    1. Schnellere ROI durch datengetriebenes Wachstum:

    Die Shopify-Shops basieren auf datenbasierten Strukturen, die zur Umsatzmaximierung beitragen. Zum einen kann eine höhere Klick- und Conversion-Rate mithilfe von datengetriebenen Kampagnen erzielt werden. Und zum anderen wird aufgrund der geringeren manuellen Verwaltungsarbeit eine schnellere Skalierbarkeit erreicht. Überdies steigert die Shopify-Struktur mithilfe von A/B-Tests und UX-Optimierung den Kaufabschluss.

    1. Einfache ERP-Integration:

    Die cloudbasierte Struktur ermöglicht Echtzeit-Datenabgleiche und Automatisierungen. Für die Integration von ERP-Systemen wie SAP oder Microsoft stehen Ihnen zudem viele vorgefertigte Lösungen zur Verfügung.

    Shopify reduziert bewusst technische Hürden, sodass es Unternehmen erleichtert wird, sich auf ihr Kerngeschäft zu fokussieren. Diese Reduktion verschafft Unternehmen nicht nur Kostenvorteile, sondern auch eine geringere Time-to-Market dank neuer Features.

    Jetzt Shopware-zu-Shopify-Migration sicher mit WEBneo durchführen

    Der Wechsel von Shopware auf Shopify stellt mehr als nur einen Plattform-Umzug dar: Es ist ein bewusster Strategiewechsel hin zu technischer Freiheit, höherer Skalierbarkeit und Kosteneffizienz. Dafür erfordert die Migration jedoch eine durchdachte Planung, eine klar strukturierte Vorgehensweise sowie eine konsequente Überwachung im Anschluss. Diese Komplexität kann schnell zu Überforderung und Fehlern führen, die sich negativ auf Ihre Rankings und Sichtbarkeit auswirken können.

    Als zertifizierter Shopify-Partner stehen wir Ihnen genau da zur Seite. Unsere Experten unterstützen wir Sie vollumfänglich bei Ihrer bevorstehenden Shopware-Shopify-Migration und sorgen für einen reibungslosen und zuverlässigen Plattformwechsel ganz nach Ihren Vorstellungen. Kontaktieren Sie uns dafür jederzeit gerne oder vereinbaren Sie einen kostenfreien und unverbindlichen Beratungstermin mit unseren Experten!

    Wobei dürfen unsere Experten Sie unterstützen?















      * Pflichtfeld


      Über den Autor