DAS SIND DIE WICHTIGSTEN GOOGLE UPDATES

Die große Übersicht der letzten Google Updates

Google-Updates-Uebersicht

WEBNEO BLOGBEITRAG

EIN ÜBERBLICK ÜBER ALLE GOOGLE CORE UPDATES

Noch vor einigen Jahren war es für Webmaster und Shopbetreiber ein Leichtes, die Ergebnislisten von Google zu manipulieren. Verschiedene SEO-Techniken machten es möglich, eine hohe Relevanz der Webpräsenz vorzutäuschen und diese in den SERPs nach oben zu ranken. Keyword-Stuffing und Cloaking standen auf der Tagesordnung.

Um diese Art von Webspam zu unterbinden und seinen Nutzern Ergebnisse mit tatsächlichem Mehrwert zu bieten, führt Google einige Male im Jahr große Änderungen an seinem Kern-Algorithmus vor, sogenannte „Broad Core Algorithm Updates“ (kurz: Core Update). Diese werden von der Online-Welt stets mit Bangen erwartet, da selten bekannt ist, an welchen Parametern geschraubt wurde und welche Auswirkungen die Veränderungen auf die Sichtbarkeit der Domain haben.

In den letzten Jahren wurde aber deutlich, dass Google besonders Domains aus dem Bereich Your Money, Your Life (YMYL) bewertet, d.h. vorwiegend ist der Finanz- und Gesundheitssektor betroffen. Entscheidend ist dabei der Rankingfaktor E-A-T (Expertise Authority Trustworthiness), welcher die Seriosität und Vertrauenswürdigkeit der Websites bewertet. Für Google ist das wichtig, denn gerade Beiträge, die Gesundheit und Medizin sowie Finanzen behandeln, können die Nutzer stark beeinflussen.

Welche die wichtigsten Updates der vergangenen Jahre waren, zeigen wir Ihnen in diesem Beitrag, welchen wir natürlich auch laufend aktualisieren.

Google-Core-Update

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DAS SEPTEMBER 2019 GOOGLE CORE UPDATE // 2019

2019 wurden bisher drei große Updates von Google herausgebracht, zuletzt das sogenannte September 2019 Core Update. Dieses kündigte Google über seinen Twitteraccount @SearchLiaison an, was mittlerweile zur Gewohnheit geworden ist. Weitere Details zum September 2019 Core Update verriet Google wie immer nicht. Der Suchmaschinenanbieter rechnete mit einem Rollout von einigen Tagen. Letztendlich dauerte das Update zwei Tage an.

Wie zu erwarten war, traten anfangs starke Rangschwankungen im YMYL-Bereich auf. Entsprechende Domains gingen erneut sowohl als Gewinner als auch Verlierer aus den Algorithmus-Änderungen hervor. Beispielsweise erhöhte das Core Update enorm die Sichtbarkeit von zentrum-der-gesundheit.de, aber auch menshealth.de und finanzcheck.de profitierten davon. Unter den Gewinnern fanden sich diesmal auch viele Reiseanbieter wieder, wie weg.de oder kreuzfahrten.de. Andere Seiten aus dem Gesundheitssektor, z.B. ugb.de oder mylife.de verloren hingegen stark an Sichtbarkeit. Ebenso sanken finanzrelevante Domains wie rv24.de in den Google SERPS. Im aktuellen Update waren darüber hinaus allerdings auch Tierfutter- und Weinanbieter betroffen.

Zwei Wochen nach dem Update konnten SEOs und Webmaster größtenteils aufatmen, da sich viele Ergebnisse für die SERPs in Grenzen hielten und der Einfluss des Updates schlussendlich nicht allzu groß war. Das Update wirkte sich anscheinend stärker auf Google Discover aus, denn die Sichtbarkeit einiger Domains sank sogar auf null. Der Unterschied beider liegt darin, dass Discover – im Gegensatz zu Google Search – Ergebnisse aufgrund individueller Interessen der Nutzer liefert.

Bemerkenswert war außerdem, dass Seiten, die durch das letzte Core Update im Juni stark an Sichtbarkeit verloren hatten, nun wieder dazu gewannen. Das trat bereits beim Medic-Update auf. Zu den davon erfassten Domains zählte beispielsweise die Daily Mail.

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ZIELE DES CORE UPDATES

Sistrix geht davon aus, dass wie üblich Googles Vertrauen in die YMYL-relevanten Seiten überprüft wurde. Google ist laut eigener Aussage ständig bemüht, möglichst passende Ergebnisse zu den jeweiligen Suchanfragen zu liefern. Unseriöse Domains, die extrem viele Werbebanner enthalten und qualitativ schlechten Content bieten, werden abgestraft und sinken in den Rängen.

Dementsprechend wird SEO-Managern und Webmastern dazu geraten, die inhaltliche Qualität ihrer Seiten stetig zu verbessern. Weitere SEO-Maßnahmen seien nicht von Nutzen, da sich Google stark auf die Inhalte der Websites konzentriert.

Darüber hinaus wird das September 2019 Core Update allgemein als wirkungsvoller eingestuft als dessen Vorgänger im Juni, der Vorgänger ist aber dafür deutlich leistungsfähiger gewesen. Aufgrund der schlussendlich relativ geringen Schwankungen kann das September-Update also nicht mit dem Juni-Update mithalten.

Core_Grafik
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Google-Medic-Update

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DAS ERSTE UND ZWEITE MEDIC UPDATE // 2018

Im August 2018 nahm Google ein Update am Kern-Algorithmus vor, also ein Core Update. Dieses wirbelte die SERPs gehörig durcheinander und brachte Verlierer sowie Gewinner gleichermaßen hervor. Nach ersten SEO-Analysen waren vor allem medizinische Seiten betroffen. Schnell wurde das Update so unter dem Namen Medic bekannt, was sich jedoch als irreführend herausstellte. Bei weiteren Analysen zeigte sich, dass auch Domains aus dem Finanzsektor betroffen waren, die ebenfalls sensible Themen aus dem Bereich Your Life, Your Money besprachen.

Laut Google sei dies jedoch Zufall und nicht Ziel gewesen. Die Entwicklung, die sich nach dem Update in den Ergebnislisten vollzog, ist deshalb umso interessanter zu beobachten. Websites, die zuvor viel an Sichtbarkeit verloren hatten, gewannen wieder und kehrten zum Teil sogar auf ihre ursprüngliche Platzierung zurück. Sistrix vermutet, dass Google die Auswirkungen des Medic Updates korrigiert habe. Besonders nachdrücklich sei dies im englischen Sprachraum gewesen.

Da sich diese zweite Entwicklung Anfang Oktober bemerkbar machte, also zwei Monate später, wird in Fachkreisen auch gern vom ersten und zweiten Medic-Update gesprochen.

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ZIELE DES GOOGLE MEDIC-UPDATES

Das Medic-Update brachte Verlierer und Gewinner gleichermaßen hervor und unterscheidet sich deshalb von anderen Updates aus der Vergangenheit, wie dem Panda- (2011) oder Penguin-Update (2012). Diese straften nur eine Art der Optimierung ab. Das Medic-Update hingegen honorierte bestimmte Inhalte und rankte sie besser.

Obgleich die Vermutung nahe liegt, dass das Update bzw. der Algorithmus von Google korrigiert wurde, ist es doch nicht mit den Auswirkungen vom Phantom-Update (2015) zu vergleichen. Das Medic-Update zeigt vor allem, dass Google zukünftig mehr Wert auf die Qualität sensibler Themen legen will, was auch aus den vorgenommenen Änderungen an den Google Quality Rater Guidelines wenige Wochen zuvor ersichtlich wird. Diese betrafen die E-A-T-Einschätzungen.

Medic_Grafik
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Google-Fred-Update

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DAS GOOGLE FRED UPDATE // 2017

Was am Anfang noch scherzhaft gemeint war, ließ im März 2017 vielen Website-Betreibern beim Namen „Fred“ das Lachen vergehen. Mit diesem Update startete Google in eine neue Qualitätsoffensive und knüpfte an vorherige Updates wie Panda und Penguin an.

Ähnlich wie bei früheren Qualitäts-Updates, sorgte auch Fred für viel Verunsicherung. Ein für ein Core Update typisches Bild zeigte sich, indem viele Domains um 40 bis 100 Positionen in den SERPs fielen. Jedoch anders, als es zu vermuten wäre, gab es neben den zahlreichen Verlierern auch viele Gewinner. Webmaster, die in der Vergangenheit ausschließlich auf seriöse SEO-Maßnahmen gesetzt hatten, konnten sich über mehr Sichtbarkeit freuen.

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ZIELE DES GOOGLE FRED-UPDATES

Fred gehört zu den jüngeren Qualitätsoffensiven von Google, mit dem es eine deutliche Verbesserung der Suchergebnisseiten anstrebt, um seinen Usern relevantere Treffer auf die Suchanfragen zu liefern.

Abgestraft wurden durch Fred vor allem Internetpräsenzen mit minderwertigem Content ohne Nutzen für den User und jene, die übermäßig viel Werbebanner auf ihren Seiten platzierten. Die Kollegen von Sistrix haben in einer ausführlichen Analyse zum Fred-Update über 300 Domains genauer untersucht und festgestellt, dass sich unter den Verlieren viele befanden, die in ihren SEO-Texten eine übermäßige Anzahl an Keywords verwendeten. Der beste Schutz gegen die Gefahr durch Abstrafung, sogenannte Google Penaltys, ist somit die Einhaltung der Webmaster Richtlinien. In ihnen beschreibt Google, welche Maßnahmen zur Suchmaschinenoptimierung (SEO) sowie zur Website-Gestaltung verwendet werden dürfen und welche nicht.

Fred_Grafik2
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Google-Phantom-Update

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DAS GOOGLE PHANTOM UPDATE // 2015

Im Mai 2015 überraschte Google mit einem neuen Update, welches weder bekannt gegeben, noch die dadurch geänderten Rankingfaktoren benannt wurden. Aus diesem Grund trägt es auch den Namen Phantom-Update. Einzig, dass es sich um Änderungen am Core-Algorithmus handelte, ließ der Suchmaschinen-Betreiber verlauten. Mit dem Mobile-Friendly Rankingfaktor vom 21. April 2015 stehe es aber nicht in Verbindung, wie es auf der Fachkonferenz SMX in Sydney hieß. Ein Data-Refresh des Panda- oder Penguin-Updates wurde ebenfalls ausgeschlossen.

Dass Google täglich fast 2 Algorithmen ändert, ist bekannt. Hierbei handelt es sich aber um kleine Veränderungen mit geringen Auswirkungen. Derart große Anpassungen, wie beim Phantom-Update, wurden in der Vergangenheit immer angekündigt, was für viele Domains, die zwischen 20 % und 60 % Sichtbarkeit verloren, ein Schock gewesen sein muss.

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ZIELE DES GOOGLE PHANTOM-UPDATES

Auf den ersten Blick gewannen und verloren kleine sowie große Webseiten willkürlich. Aus einer Analyse von Sistrix lässt sich ebenfalls kaum etwas ableiten. Bekannt ist nur, dass am Kern-Algorithmus Parameter angepasst wurden, die festlegten, welche Qualitätsmerkmale einer Website auf welche Weise verarbeitet werden. Das Update scheint also eine Art Qualitätsupdate zu sein, was auch den SEO Trends für 2015 entspräche.

Welche der über 200 Rankingfaktoren aber betroffen waren, blieb offen. Zudem gab es keine wirklich neuen Qualitätsmerkmale, die das Update bewerten könnte. Die Meinungen hierzu sind daher gespalten. Seokratie geht sogar so weit zu sagen, dass es sich um einen Fehler handelte und Google mit derart massiven Auswirkungen nicht gerechnet habe.

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Google-Mobile-Friendly-Update

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DAS GOOGLE MOBILE-FRIENDLY-RANKING-FAKTOR-UPDATE // 2015

Bis Anfang 2015 erhielt der User bei einer mobilen Suche ein genaues Abbild der Ergebnisliste einer Desktop-Suche. Das änderte sich mit dem Rollout des Mobile-Friendly-Faktor-Update, das in der Szene auch als Mobilegeddon bekannt ist und von Google im April offiziell bestätigt wurde.

Zwar hatte dieses Update nur Auswirkungen auf die mobile Suche, es zeigte jedoch, welchen Weg Google künftig einschlagen wird. Die Benutzerfreundlichkeit für Smartphones und Tablets wurde als – vorerst noch mobiler – Rankingfaktor eingeführt und die mobile Suche dadurch autonomer.

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ZIELE DES GOOGLE MOBILE-FRIENDLY-RANKING-FAKTOR-UPDATES

Bezog sich dieses Update zwar nur auf die mobile Suche (dafür aber in allen Sprachen), taten Online Marketing Spezialisten trotzdem gut dran, ihre Seite auch für den mobilen Modus zu optimieren. Konnte eine Domain eine hohe Usability für mobile Endgeräte dennoch nicht gewährleisten, strafte Google diese ab und rankte sie schlechter.

Damit ging Google einen wichtigen Schritt in Richtung Benutzerfreundlichkeit und erkannte einen Trend, der sich in den folgenden Jahren fortsetzte. 2018 erhielt Google erstmalig die meisten Suchanfragen über mobile Endgeräte. Es ist also kein Wunder, dass das Unternehmen aus Mountain View bereits im November 2016 die Einführung eines Mobile-First-Index ankündigte und dieses Vorhaben im April 2018 in die Tat umsetzte.

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Google-Pigeon-Update

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DAS GOOGLE PIGEON-UPDATE // 2014

Im Juli 2014 wurde von Google das Pigeon-Update präsentiert: Dabei wurden Änderungen durchgeführt, von denen besonders lokale Unternehmen profitieren sollten. Ein Grund dafür könnte gewesen sein, dass sich Google kurz davor mit Kritiken konfrontiert sah, in denen es hieß, die eigenen lokalen Suchergebnisse zu bevorzugen, während Bewertungsseiten wie YELP schlechter abschnitten.

Den Name Pigeon (dt.: Taube) gab dem Update übrigens SearchEngineLand. In ihrem Beitrag heißt es, dass sie sich für diesen Namen entschieden haben, weil es eine Änderung am lokalen Suchalgorithmus war und Tauben dazu tendieren, nach Hause zu fliegen.

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ZIELE DES GOOGLE PIGEON-UPDATES

Mit dem Pigeon-Update, das im Juli in der USA und während der Weihnachtszeit in anderen Ländern ausgeliefert wurde, fokussierte sich Google stärker auf die lokale SEO. Usern sollten dadurch noch nützlichere und relevantere Ergebnisse aus dem lokalen Umfeld geliefert werden. Die Keywords, die auf eine bestimmte User-Intention schließen lassen, wurden so verwendet, um Ergebnisse in der Nähe vorzuschlagen. Bei der Eingabe von beispielsweise Restaurant oder Supermarkt, lieferte Google dementsprechend lokale Ergebnisse. Damit wurde außerdem der Standort-Ranking-Faktor optimiert: Restaurants, die näher am Standort der Suchanfrage gelegen sind, werden in den Ergebnislisten bevorzugt.

Dafür war und ist es aber wichtig, ein vollständig ausgefülltes Google-My-Business-Profile zu haben, damit der Algorithmus die Stadt bzw. den Stadtteil dem User zuweisen kann.

Ebenfalls seine Auswirkungen hatte Pigeon auf Google-Maps. Jedoch ist es, insgesamt gesehen, nicht als ebenso stark wie das Panda- oder Hummingbird-Update (2013) zu bewerten. Trotzdem veränderten einige Unternehmen ihre Strategie und legten mehr Wert auf die lokale SEO.

Pigeon_Grafik
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Google-Hummingbird-Update

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DAS GOOGLE HUMMINGBIRD-UPDATE // 2013

Anlässlich seines 15-jährigen Bestehens gab Google im September 2013 bekannt, es habe bereits einen Monat zuvor einen Algorithmus ausgespielt, der die Google-Suche revolutionieren werde: das Hummingbird-Update. Die Änderungen betrafen den gesamten Algorithmus, wodurch sich Hummingbird von anderen großen Updates der Vergangenheit wie Panda und Penguin unterschied. Diese sorgten zwar für bedeutende Veränderungen im Ranking-Algorithmus, wobei aber nur ein Teil des Such-Algorithmus betroffen war. Experten bezeichneten Hummingbird deswegen auch als die größte Modifikation seit 2001.

Der Name „Hummingbird“ wurde für dieses Update bewusst gewählt. Schnell und präzise wie die Methodik eines Kolibris sollten fortan auch die Ergebnisse in den SERPs ausgegeben werden. Damit ging Google einen großen Schritt in Richtung semantische Suche und konnte nun auch Synonyme verstehen.

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ZIELE DES GOOGLE HUMMINGBIRD-UPDATES

Das Hummingbird-Update verbesserte die semantische Suche und erweiterte den Google Knowledge Graph. Longtail-Anfragen und inhaltliche Zusammenhänge zwischen Wörtern stellten kein Problem mehr dar, Suchanfragen von Nutzern konnten schneller und exakter erfasst und interpretiert werden. Die Zunahme der Ausgabe von relevanteren Ergebnissen und zielgenaueren Antworten sowie die Abnahme von Diversitäten waren die Folge.

Besonders hart traf Hummingbird sogenannte schwarze-SEO-Schafe. Websites, die keinen mehrwertigen Content zur Verfügung stellten, Keywordstuffing betrieben und schlechte Nutzererfahrung erzeugten, mussten harte Ranking-Verluste hinnehmen. Laut Google hatte der neue Suchalgorithmus Einfluss auf 90% der Ergebnisse.

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Google-Penguin-Update

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DAS GOOGLE PENGUIN-UPDATE // 2012

Im April 2012 wurde von Google das Penguin-Update ausgespielt. Mit diesem Update sagte Google dem Webspam in den Suchergebnissen den Kampf an. Deshalb ist das Penguin-Update auch unter dem Namen „Webspam Update“ bekannt.

Webspam sind bestimmte Techniken, um in den Suchergebnissen an oberster Position zu stehen. Dabei haben die Inhalte keinen Mehrwert für die Nutzer. Um diese Webseiten wieder von den obersten Positionen zu verbannen, sortiert das Penguin-Update all diejenigen aus, welche Webspam-Techniken wie beispielsweise Keyword-Stuffing oder Cloaking verwenden.

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ZIELE DES GOOGLE PENGUIN-UPDATES

Zu Beginn lief das neue Google Update zu bestimmten Zeitpunkten durch Googles gesamten Datenbestand. Die Ergebnisse des Penguin-Updates übertrug Google dann auf die Datencenter. Natürlich wurde auch dieses Update immer wieder erneuert, bis zum Penguin-Update 4.0, welches 2016 ausgespielt wurde und nun Teil des Kernalgorithmus von Google ist. Neu ist seine Ausspielung in Echtzeit. Seitenbetreiber, welche durch das ursprüngliche Update eine große Menge an Sichtbarkeit verloren hatten, konnten sich nun freuen: Seit Penguin 4.0 können sie nun sofort die Ursachen ihrer Abstrafungen beseitigen und darauf hoffen, schnell wieder von Google entlassen zu werden.

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Google-Panda-Update

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DAS GOOGLE PANDA-UPDATE // 2011

Das Google Panda-Update ist eine umfassende und kontinuierliche Veränderung am Google-Ranking-Algorithmus. In diesem Sinne ist es genauer gesagt ein Filter, welcher in regelmäßigen Abständen auf den gesamten Google-Index angewendet wird. Seine Aufgabe ist es, qualitativ mangelhafte Webseiten in ihrer Sichtbarkeit einzuschränken, also ihre Platzierung in den Suchergebnissen deutlich nach hinten zu verschieben.

In Deutschland hat das Google Panda-Update im August 2011 Einzug gehalten. Neu bei diesem Update war, dass es das Ranking gesamter Webseiten oder deren Teilbereiche betraf. Andere Algorithmus-Änderungen betrafen zuvor nur einzelne Seiten, bzw. Unterseiten. Da laut Google selbst das Panda-Update einen 12 prozentigen Einfluss auf englischsprachige und einen 6 – 9 prozentigen Einfluss auf alle anderen Sprachen hatte, waren seine Auswirkungen auf das Ranking der Webseiten deutlich erkennbar.

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ZIELE DES GOOGLE PANDA-UPDATES

Das Google Panda-Update bildet die Berechnungsgrundlage für qualitativ hohe bzw. niedrige Webseiten. Es ist also ein Filter, welcher hochwertige Webseiten und deren Content (Inhalte) nach vorn in den Suchergebnissen von Google setzt und weniger wertvolle Webseiten nach hinten. So wird das Ziel verfolgt, die allgemeine Qualität der Suchergebnisse zu erhöhen.

Die Qualität einer Webseite zeichnet sich zunächst einmal durch eine üppige Menge an originalen, also eigens erstellten und nicht kopierten Texten aus, dem sogenannten unique content. Dementsprechend sollten sich die Inhalte auf der Webseite auch nicht wiederholen (duplicate content). Insofern gilt es, für jede Seite jeweils einzigartigen Content zu erstellen, welcher ebenfalls in ausreichender Menge vorhanden ist und bei dem selbstverständlich Seitentitel und Seiteninhalt übereinstimmen. Die Schaltung von zu vieler und irrelevanter Werbung oder Anzeigen ist dementsprechend nicht charakteristisch für eine hohe Qualität Ihrer Webseite. Verweilen Besucher zudem nicht lange und verzeichnen Sie eine hohe Absprungrate, können Sie von einem negativen Einfluss des Google Panda-Updates betroffen sein.

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Google

WEBNEO FAZIT

FAZIT ZU DEN GOOGLE UPDATES

Änderungen am Kernalgorithmus durch Google bedeuten Freud und Leid zugleich. User dürfen sich über stetig relevantere Ergebnisse und eine effizientere Nutzererfahrung freuen, während Webmaster bei Abstrafungen häufig einige Zeit mit den Ranking-Verlusten zu kämpfen haben.

Die Schwierigkeit bei einer Algorithmus-Anpassung besteht vor allem in den vielen Unbekannten, die selbst Google in ihren Auswirkungen nicht bewusst zu sein scheinen. Darauf lassen jüngere Updates wie Medic oder Phantom schließen.

Webmaster sollten daher stets bemüht sein, die Qualitätsrichtlinien von Google einzuhalten und ihren Nutzern einen tatsächlichen Mehrwert zu bieten.

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