Home | Blog | Online-Marketing Ratgeber | WEBneo Blog: Ihre ultimative Quelle für Wissen und Inspiration | Mit Google Ads (ehemals Google AdWords) effektiv Werbung schalten und Kunden gewinnen

Mit Google Ads (ehemals Google AdWords) effektiv Werbung schalten und Kunden gewinnen

Vorheriger Beitrag
OMR 2019 | Das Online Marketing Rockstars Festival
Nächster Beitrag
Shopware Community Day 2019
Google Ads Agentur WEBneo

WOFÜR BRAUCHE ICH GOOGLE ADS?

Mit Hilfe von Google Ads, früher Google AdWords, können Sie interessierte Nutzer auf Ihre Webseite aufmerksam machen und somit neue Kunden gewinnen. Genauer gesagt, Google Ads ist die Online Werbeplattform von Google, auf der Sie Anzeigen für Ihr Unternehmen erstellen und später auf den Google Suchergebnisseiten und verschiedenen Partnerseiten schalten können. Dabei obliegt es in einem gewissen Maße Ihrer Entscheidung, wann und wo Ihre Anzeige in den Suchergebnissen auftaucht und wann nicht.

Klingt vielversprechend? Ist es auch. Nur etwas leichter gesagt als getan. Als zertifizierte Google Ads Agentur möchten wir Sie jetzt mit auf die Reise in das Herrschaftsgebiet von Google und seiner Google Ads nehmen und verraten Ihnen dabei, welches Gepäck Sie besser nicht vergessen sollten und was Sie innerhalb der Google-Werbewelt beachten müssen.

GOOGLE ADWORDS WIRD ZU GOOGLE ADS

VORWEG EINIGE FAKTEN ÜBER GOOGLE ADS (EHEMALS GOOGLE ADWORDS)

Damit Sie nicht glauben, im falschen Flugzeug zu sitzen: Google Ads war bis Juni 2018 unter Google AdWords bekannt. Damit hat es auch gleich seine Struktur verändert: Nachdem Google die neue Marketing-Plattform einführte, integrierte es im gleichen Zuge auch die Dienste Display & Video 360 bzw. Double Click, Analytics 360, Surveys 360, Search Ads 360, Data Studie, Tag Manager 360 und Optimize 360.

ZIELE VON GOOGLE ADS

Wie es in einem Regime üblich ist, formulierte auch die Spitze von Google zunächst einige Grundsätze dazu, auf welchem Fundament das Herrschaftsgebiet aufgebaut werden sollte: Vorrangig wollten sie werbefrei bleiben. Dies änderte sich dann aber doch sehr schnell – nur 2 Jahre nach der Erklärung führte das Land Google Ads ein. Was also zu Beginn abgelehnt wurde, zeichnete nun die Wirtschafts- und Finanzmacht des Gebietes aus: Bis heute bleiben Google Ads (ehemals Google AdWords) mit einem Anteil von ca. 90 % die größte Einnahmequelle des Google Herrschaftsgebietes.

DOCH WIE KAM ES ZU DIESEM IMMENSEN ERFOLG VON GOOGLE ADS?

Ein Regime zu einer so starken Wirtschaftsmacht mit einem so riesigen Marktanteil zu machen funktioniert nur, wenn das Produkt gewissen qualitativen Ansprüchen genügt und Vorteile für die Nutzer verspricht. Genau das macht Google Ads! Denn nicht nur Google profitiert von seinem Produkt, sondern auch die Nutzer selbst; eine klassische Win-Win-Situation also.

KURZE ZUSAMMENFASSUNG:

  • Google Ads war bis Juni 2018 unter Google AdWords bekannt
  • 90 % der Einnahmen von Google entstehen durch Google Ads
GoogleAds Vorteile

GOOGLE ADWORDS WIRD ZU GOOGLE ADS

WAS SIND GOOGLE ADS (EHEMALS ADWORDS)?

Wer im Internet mit seinem Shop bzw. seiner Webseite erfolgreich sein möchte, muss sich früher oder später mit dem Thema Marketing befassen – allgemein spricht man dabei von Online Marketing. Zu den Maßnahmen im Online Marketing können dann sowohl solche gehören, die dazu dienen, eine Seite in einer Suchmaschine besser auffindbar zu machen, oder aber Aktivitäten wie Newsletter-Marketing oder Social Media Marketing. Konzentrieren wir uns nun aber auf die Auffindbarkeit in Suchmaschinen: damit eine Webseite für die relevanten Keywords gefunden wird, kann man diese mit der Suchmaschinenoptimierung (SEO) bearbeiten, oder man schaltet für diese Keywords entsprechende Werbeanzeigen – die Google Ads. Alles was Werbeanzeigen in Suchmaschinen betrifft, nennt man auch Suchmaschinenwerbung (SEA). 

Seitdem sich das Internet so umfassend etabliert hat und inzwischen auch unzählige Menschen mit ihren Smartphones, Tablets und anderen mobilen Endgeräten bequem von unterwegs aus surfen können, ist die Informationsnachfrage riesig geworden. Wir sind es gewohnt, jederzeit schnellstmöglich Antworten auf unsere Fragen zu erhalten – ob es nun solche nach dem nächsten Restaurant um die Ecke sind oder sie sich doch um den Wirkungsgrad eines Dieselmotors drehen. Für heutige Unternehmen ist es damit unerlässlich, online präsent zu sein, um Nutzern ihre Fragen zu beantworten, auf sich aufmerksam zu machen und direkt zu zeigen, wie genau ihr Sortiment oder ihre Dienstleistungen helfen können.

WANDEL IM ONLINE MARKETING DURCH GOOGLE ADS

Ging es somit für Online Marketing Manager vorher primär darum, die Aufmerksamkeit gewünschter Kunden zu erhalten, steht heute die Sichtbarkeit des Unternehmens ganz oben auf der Liste. Das bringt uns auch gleich zum Thema: Allein eine Webseite für Ihr Unternehmen zu erstellen reicht heutzutage nicht mehr aus. Sie müssen direkt auf der ersten Seite der Google Suchergebnisse und dort möglichst weit oben für relevante Suchbegriffe erscheinen. Da es auf dieser nur zehn Plätze gibt und Sie entschlossene Mitstreiter haben, die unbedingt auch das Treppchen erklimmen wollen, müssen Sie sich richtig anstrengen, um nicht auf die zweite Seite abzurutschen. Sie glauben, Seite zwei geht auch noch? Leider nicht. „Was Google nicht findet, existiert nicht.“ Erst recht nicht ab der zweiten Seite. Von den 100 % der Google Nutzer auf der ersten Seite bleiben Ihnen nämlich nur noch 10 % auf der zweiten Seite! Wollen Sie also ca. 90 % weniger Kunden erreichen, dann können Sie es sich gern im Niemandsland der Seite Zwei gemütlich machen.

Um somit Ihre Webseite sichtbar zu machen, braucht es neben der SEO auch die SEA mit ihren Google Ads.

Google Rankings - Beispiel Anzeigen

DER STRUKTURELLE AUFBAU VON GOOGLE ADS

Google Ads (ehemals Google AdWords) ist das größte Werbenetzwerk der Welt. Damit sind alle Flächen gemeint, auf denen die Google Ads-Anzeigen geschaltet werden können. Google Ads hilft, die richtige Zielgruppe mit der richtigen Werbebotschaft zu erreichen.

Das Google-Werbenetzwerk unterteilt sich in drei große Bereiche: das Suchnetzwerk, das Displaynetzwerk und Google Shopping. Es ist möglich, alle Bereiche gleichzeitig zu nutzen.

Das Suchnetzwerk umfasst die Plätze neben den Suchergebnissen bei Google, weiteren Google-Seiten wie Google Maps oder Google Shopping sowie den Webseiten, die eine Partnerschaft mit Google eingegangen sind, sprich Partner im Suchnetzwerk. Bei den Kampagnen im Suchnetzwerk werden Ihre Google Ads-Keywords mit den Begriffen abgeglichen, die der Nutzer in Googles Suchmaske eingibt. Somit finden potenzielle Kunden sehr schnell Ihre Webseite und damit Ihr Unternehmen mit Ihren entsprechenden Produkten oder Dienstleistungen.

Das Displaynetzwerk arbeitet vor allem mit visuellen Inhalten, wie beispielsweise Rich Media und Videos. Mit ihnen schalten Google Ads Ihre Anzeigen auf Webseiten, deren Inhalt Ihrem Targeting ähnelt. Möchten Sie also beispielsweise Kleidung verkaufen, wird Ihre Anzeige nicht auf einer Website für Tiernahrung erscheinen. Die Placements-, Themen- und Zielgruppenauswahl verhindert dies und schaltet stattdessen entsprechend Ihrer Auswahl die Anzeige auf Youtube, Gmail, Blogger und Millionen anderer Websites. Mit dem Displaynetzwerk können Sie bis zu 90% der Internetnutzer erreichen, je nachdem, wie Sie Ihre Zielgruppe definieren.

Google Shopping bildet eine Suchergebnisseite für ein bestimmtes Produkt oder eine bestimmte Produktgruppe von verschiedenen Online Shops.

KURZE ZUSAMMENFASSUNG

  • Google Ads ist das größte Werbenetzwerk der Welt
  • Untergliedert sich in:
  • Suchnetzwerk → Suchergebnisse von Google; Google Seiten: Google Maps; Partner von Google
  • Displaynetzwerk → visuelle Inhalte, auf das eigene Targeting abgestimmt
  • Google Shopping: Suchergebnisseite von gleichen Produkten verschiedener Online Shops.

DER START FÜR GOOGLE ADS (EHEMALS GOOGLE ADWORDS): KONTO ANLEGEN

Werbekunden können mit Hilfe der Google Ads-Plattform Textanzeigen, Banner oder Product Listings – kurz – Online-Werbung schalten. Dafür müssen Sie ein Google Ads-Konto erstellen. Dieses unterliegt einer Hierarchie aus Kampagnen, Anzeigengruppen und Keywords. Einer Anzeigengruppe werden Keywords zugeordnet, für die dann der CPC (Cost-per-Click) festgelegt wird.

Innerhalb einer Kampagne wird also das Tagesbudget und das Targeting festgelegt, das heißt die exakte Ausrichtung Ihrer Werbung auf die Zielgruppe. Es ist möglich, mehrere Kampagnen gleichzeitig anzulegen. Jede Kampagne besteht dann wieder aus einzelnen Anzeigengruppen, in denen Ihre relevanten Keywords im System gespeichert werden.

Tipp: Möchten Sie verschiedene Produkte bewerben, empfiehlt es sich, mehrere Kampagnen anzulegen, da das Kampagnenbudget nur über die Kampagneneinstellungen definiert werden kann. So können Sie besser das allgemeine Google Ads (ehemals Google AdWords) Budget auf die Kampagnen verteilen und verschieben: Falls eine Kampagne ihr Budget nicht komplett nutzt, eine andere Kampagne aber schon, dann senken Sie das Budget bei der einen und erhöhen es bei der anderen. Durch verschiedene Kampagnen verhindern Sie ebenfalls, dass eine sehr teure Kampagne das Budget von kleineren Kampagnen auffrisst und die kleineren Kampagnen keine Chance haben, ausgespielt zu werden.

GOOGLE SHOPPING ALS TEIL VON GOOGLE ADS (EHEMALS GOOGLE ADWORDS)

Auch wenn es der Name vermuten lässt, ist Google Shopping kein Onlineshop. Google Shopping ist als Teil der Google Ads eine weitere Werbemöglichkeit. Für Google Shopping müssen Sie allerdings keinen weiteren Content wie Bild- oder Textanzeigen zusammenstellen. Als Werbetreibender geben Sie Google standardisierte Daten aus Ihrem Online-Shop frei. Diese bilden die Grundlage für die Produktboxen, die Googles Suchmaschine auswirft, wenn potenzielle Nutzer Ihre Produkte suchen. Die Produktboxen bilden Ihr Produkt, dessen Preis, die Versandkosten und Ihren Händlernamen ab. Dabei obliegt es der Entscheidung von Google, wie Ihre Box gestaltet wird.

Mit Hilfe des CPC-Verfahrens (Cost-per-Click), welches Sie im weiteren Verlauf dieses Blogbeitrages noch näher kennen lernen werden, legen Sie selbst den Preis eines Klicks für eine bestimmte Suchanfrage fest. Es entstehen für Sie also nur dann Kosten, wenn User auf Ihre Produktbox klicken. Sie werden anschließend direkt zu Ihrem Online-Shop weitergeleitet.

Google Shopping - Beispiel Anzeigen

WARUM SOLLTEN SIE GOOGLE SHOPPING NUTZEN

Zunächst ist Google Shopping ein weiterer Teil von Google und, wie wir nicht oft genug betonen können, erreichen Sie mit diesem Weltmarktführer eine große Zahl an potenziellen Kunden. Hier kommt also wieder Ihre Sichtbarkeit im Internet ins Spiel. Google Shopping ist inzwischen auch als eigener Tab unter dem Suchfeld von Google integriert, der schon von vielen Usern genutzt wird. Es empfiehlt sich also für Sie, sich an die Gewohnheiten Ihrer Nutzer anzupassen und selbst Google Shopping zu nutzen.

KURZE ZUSAMMENFASSUNG:

  • Google Ads gehören zur Suchmaschinenwerbung (SEA)
  • Durch die heutige Vernetzung ist es unerlässlich, dass Unternehmen online präsent sind
  • Umstellung im Online Marketing: Sichtbarkeit der Website hat Priorität
  • Google Shopping als Teil von Google Ads verschafft höhere Sichtbarkeit und weitere potenzielle Kunden

JETZT MAL BUTTER BEI DIE FISCHE – WARUM GOOGLE ADS?

Stellen Sie sich folgendes Szenario vor: Ihr Geschäft läuft gut, aber Sie möchten noch mehr Kunden gewinnen, um Ihren Profit zu steigern und als Unternehmen zu wachsen. Damit mehr Menschen in Ihr Geschäft kommen, müssen Sie auf sich aufmerksam machen. Dies können Sie am einfachsten mit Werbung erreichen. Welche Möglichkeiten gibt es?

Sie können Flyer verteilen, Plakate anbringen, in Zeitungen Ihre Anzeige schalten oder sogar einen kurzen Imagefilm drehen und diesen abends in der Werbung eines Fernsehsenders zeigen. Warum Sie das bisher noch nicht getan haben? Weil es viel Geld kostet und ineffizient ist. Es kostet Geld die Flyer zu designen, in einer Druckerei Tausende davon drucken zu lassen; sie benötigen Mitarbeiter, die sie verteilen, usw. Zeitungen fordern ebenfalls einen nicht zu unterschätzenden Betrag, wenn Sie dort für Ihr Geschäft werben möchten. Von einem Imagefilm in der Werbezeit eines Senders wollen wir gar nicht anfangen: In der Primetime können Sie schon mal um die 60.000 Euro für Ihren Spot zahlen. Für kleine und mittelständige Unternehmen kommt diese Form der Werbung selten in Frage.

Google Ads (ehemals Google AdWords) ist in diesem Rahmen schlichtweg die kostengünstigste und auch die effektivste Lösung: 90 % der Bevölkerung nutzen Googles Suchmaschine. Damit ist sie das mit Abstand meistgenutzte Programm für Suchanfragen in Deutschland. Interessieren sich potenzielle Kunden also für eines Ihrer angebotenen Produkte/Dienstleistungen/etc., suchen sie bei Google danach und finden direkt eine Anzeige zu Ihrem Shop.

Effizienter als Flyer sind Google Ads auch deshalb, weil Sie die Flyer, die Sie in der Hand halten, so nicht mehr verändert können. Möchten Sie sich also umstrukturieren, wollen Sie ein neues Produkt bewerben oder einfach mit Ihrem Geschäft umziehen, es umbenennen oder durch eine zweite Filiale erweitern, dann nützen Ihnen Ihre Flyer gar nichts mehr. Auf diesen werden weiterhin Ihr Standort, Ihr Sortiment und Ihre Konditionen vermerkt sein.

Hier entsteht der entscheidende Vorteil bei der Nutzung von Google Ads (ehemals Google AdWords): Ihre Anzeige kann jederzeit und durchgehend verändert und Ihren Anforderungen angepasst werden. Mit der Flexibilität, die Google Ads mit sich bringt, ist Ihre Werbung garantiert immer auf dem aktuellsten Stand. Dazu müssen potenzielle Kunden auch nur Ihre vordefinierten Schlüsselwörter (Keywords) eingeben und erhalten anschließend schnell und zielgerichtet Ihre Anzeige.

Keyword Planner Google

DAS HERZSTÜCK VON GOOGLE ADS

Die Keywords, das heißt die Suchbegriffe, bilden das Herzstück von Google Ads. Der Idee von Keywords ist es nämlich zu verdanken, dass Google zu einem der erfolgreichsten Unternehmen der Welt wurde. Vom Prinzip ist es relativ simpel: Die Keywords sind das entscheidende Mittel um Ihre Werbung auszurichten. Damit können gleich mehrere Bedürfnisse von Werbetreibenden erfüllt werden: Durch die Keywords, die jederzeit veränderbar sind, lassen sich die Werbekampagnen auch nach dem Start laufend optimieren.

Ihre Google Ads Anzeigen richten sich nach den Keywords, die sie vorher definiert haben. Somit erscheinen Ihre Anzeigen genau zu der Suchintention des Nutzers. Er interessiert sich für Produkt X und bekommt gleich Ihre Werbung dafür zu sehen. Sie müssen Ihn nur noch durch ansprechende Textanzeigen für sich gewinnen.

KURZE ZUSAMMENFASSUNG:

  • Google Ads ist die effektivste und kostengünstigste Lösung für erfolgreiche Werbung
  • Zeichnet sich durch Flexibilität aus und ist jederzeit veränderbar
  • Wichtigste Komponente: Keywords, die fortlaufend optimiert und angepasst werden können

GOOGLE VERSCHENKT GOOGLE ADS NICHT

Obwohl Ihnen Google mit Google Ads (ehemals Google AdWords) effizient zu einer riesigen Reichweite verhelfen kann, ist der Konzern natürlich kein Wohltäter. Genauso wie die Druckerei Geld für Ihre Flyer möchte, entstehen auch für Sie Kosten, wenn Sie Google Ads nutzen. Diese richten sich danach aus, wie Sie Ihre Anzeigen ausspielen wollen. Dabei ist die häufigste Auslieferungsmethode die Cost-per-Click (CPC). Hier entstehen bei jedem Klick auf die Anzeige Kosten für den Werbenden. Darüber hinaus gibt es aber noch andere Zahlungsmethoden: Beim CPM (Cost-per-Mille) wird ein Betrag dahingehend angegeben, wie viel es kostet, eine Anzeige 1000 Mal auszuspielen. Auch die CPA (Cost-per-Action) gibt einen Kostenwert an. Dabei geht es um konkrete Handlungen (Aktionen) von Usern auf der Website des Werbetreibenden, nachdem sie das Banner angeklickt haben. Im Vorfeld wird diese Handlung (Aktion) genau definiert. Führt der User diese konkrete Handlung aus, beispielsweise das Abonnieren Ihres Newsletters, entstehen Kosten. Es geht also um die effektive Wirkung einer Maßnahme.

KURZE ZUSAMMENFASSUNG:

  • Geringe Aktivierungsgebühr
  • häufigste Bezahlmethode: Cost-per-Click (CPC): Zahlung an Google Ads, wenn eigene Anzeige angeklickt wird
  • weitere Zahlungsmethoden: CPM, CPA
Keywordcost - Beispiel Kostenübersicht

GOOGLE ADS BASIEREN AUF DEM BIDDING-VERFAHREN

Grundsätzlich ist die Google Ads-Plattform nach dem sogenannten Bidding-Verfahren ausgerichtet. Dieses steuert Anzeigen bei großen Kampagnen mittels eines komplexen Algorithmus. Das Verfahren ermöglicht, dass der Werbetreibende beim Ausliefern der Online-Werbung automatisiert und in Echtzeit auf Werbeplätze bei Google bietet. Werbeplätze werden dabei auch als Ad Impressions bezeichnet. Das Werbemittel wird anschließend pro Ad Impression an den Höchstbietenden ausgeliefert.

Praktisch heißt das: Das Bidding-Verfahren, auch Real-Time-Bidding (RTB) genannt, zielt darauf ab, die Budgetplanung an Suchbegriffe, Anzeigen und Kampagnen anzupassen. Das heißt auf das Keyword, das ein Suchender bei Google eingibt, wird vom Werbenden ein Gebot abgegeben. Dazu hat er passenden Content hinterlegt, wie beispielsweise einen Anzeigentext oder ein Banner. Mit dem abgegebenen Gebot tritt der Werbetreibende in Konkurrenz mit anderen Werbetreibenden und deren Geboten. Prinzipiell bringt dabei ein höheres Klickgebot höhere Chancen, dass die Anzeige für den Nutzer sichtbar in der Google Suchmaschine platziert wird.

AUF WELCHE WEISE ENTSCHEIDET GOOGLE, WIE DIE ANZEIGE AUSGESPIELT WIRD?

Google optimiert immer wieder die ausschlaggebenden Faktoren, Ihre Anzeige auszuspielen. Waren es einst noch das höchste Gebot und der Qualitätsfaktor, sind nun weitere Richtlinien hinzugekommen, die für Google entscheidend für die Verschaffung eines Werbeplatzes sind.

Wichtig ist zuallererst Ihr erstellter Content, beispielsweise Ihr Anzeigentext: Google hat grundsätzliche, redaktionelle Anforderungen. Bei diesen geht es im Grunde darum, den Anzeigentext orthografisch und grammatikalisch richtig zu formulieren. Vermeiden Sie also Fehler in Ihrer Rechtschreibung oder achten Sie darauf, nicht ein Leerzeichen zu viel zwischen zwei Worte zu setzen.

Als Zweites gilt es, die Keywords prägnant einzusetzen. Es empfiehlt sich, das Keyword in der Headline (Title Tag) und in der Meta Description unterzubringen, also dem kurzen Text unter der Überschrift. Setzen Sie das Keyword weder zu oft noch zu wenig ein. Kunden werden Ihre Anzeige klicken, wenn sie sich verstanden fühlen. Ein inflationärer Einsatz von Keywords wird Ihre Sätze unübersichtlich, unverständlich oder stilistisch mangelhaft erscheinen lassen.

Weiterhin empfiehlt Google, eine Handlungsaufforderung (beispielsweise für weitere Informationen, zum Zugang Ihres Shops oder zum Kauf) in den Anzeigentext einzubinden.

Als nächstes können Sie Anzeigenerweiterungen in Ihre Anzeige aufnehmen. Das sind beispielsweise zusätzliche Links zu ausgewählten Unterseiten Ihrer Website. User können dadurch direkt zu den für sie interessanten Themen springen. Für Ihren Anzeigenrang sind die zu erwarteten Auswirkungen dieser Anzeigenerweiterungen entscheidend. Sie sollten deshalb sinnvoll durchdacht eingesetzt werden. Für eine Anzeigengruppe empfiehlt es sich außerdem im Schnitt drei Anzeigentexte zu aktivieren. Der potenzielle Kunde hat dadurch die Möglichkeit, die verschiedenen Anzeigen zu vergleichen.

Folgende Faktoren hängen also neben dem Klickgebot von der tatsächlichen Anzeigenposition ab:

Der Qualitätsfaktor, der sich aus der Relevanz des Keywords für die Zielseite, der Klickrate und der Zielseitenerfahrung zusammensetzt.

Die Konkurrenz – je mehr auf ein Keyword bieten, desto höher wird der Klickpreis.

Die Historie des Google Ads-Kontos, deren Keywordlisten immer auf dem aktuellsten Stand gebracht und deren Anzeigengruppen laufend optimiert werden sollten.

Die Zielgruppenansprache, nach welcher die Klickpreise für die Keywords fallen oder steigen können, wenn sie beispielsweise lokal oder überregional geschaltet werden sollen.

Die Anzeigenform, bei der es Klickpreisunterschiede zwischen beispielsweise Displaywerbung und reinen textbasierten Anzeigen gibt.

Wie Sie sehen, trifft das zu, was am Anfang gesagt wurde: Die Sache mit den Google Ads ist leichter gesagt als getan. Es reicht nicht, nur eine Anzeige mit guten Keywords zu erstellen. Sie muss bei Google auch erst einmal gefunden werden. Dass die Anzeige gefunden wird, hängt wieder von den oben genannten Faktoren ab.

KURZE ZUSAMMENFASSUNG

  • Bidding-Verfahren: Abgeben von Geboten auf Keywords
  • Entscheidungsfaktoren für Google, Ihnen den Werbeplatz zu verschaffen:
  • Klickgebot
  • Qualitätsfaktor Ihrer Anzeige
  • redaktionelle Anforderungen einhalten
  • Keywords finden und geeignet einsetzen
  • Handlungsaufforderung in der Anzeige
  • Anzeigenerweiterungen
  • mehrere Anzeigentexte aktivieren

ABSCHLIEßENDES FAZIT ZU GOOGLE ADS

Dennoch gestalten sich Google Ads unheimlich effektiv für Sie: Sie können schnell Ihre Reichweite ausbauen und jederzeit Ihre Anzeigen verändern. Allein über die Festlegung geeigneter Keywords können Nutzer, also potenzielle Kunden, Sie über die Google Suchmaschine finden. Genauso wird Ihre Anzeige zielgerichtet ausgespielt. Dabei können Sie sogar entscheiden, wann Ihre Anzeige eben NICHT auftauchen soll. Zusätzlich stellt Ihnen Google die Analyse- und Optimierungstools bereit. Bitte beachten Sie aber, dass die SEO und SEA zwar Hand in Hand gehen, das Eine aber nicht das Andere bedingt: Während sich die SEO langfristig und nachhaltig auswirkt, wirkt die SEA dafür kurz und effektiv. Deshalb sollten Sie darauf achten, für eine grundsätzliche SEO zu sorgen und in eine laufend optimierte SEA zu investieren.
Unser Ziel war es, Ihnen einen Überblick über die Möglichkeiten und Potenziale von Google Ads zu geben und Sie zu animieren, diese effektive und nachweisbar erfolgreiche Methode für Werbemaßnahmen zu nutzen. Falls Sie Hilfe oder weitere Fragen zum Thema oder zur Arbeit mit Google Ads (ehemals Google AdWords) haben, kontaktieren Sie uns gern. Unsere erfahrenen Online Marketing Spezialisten sind für Sie da!