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SEA-Camp Jena 2026: KI-Revolution, Microsoft-Power & Strategien für kleine Accounts

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Raphaela Bernerts Recap zum SEA-Camp am 23.04.2026

Das Wichtigste in Kürze: Das diesjährige SEA-Camp stand ganz im Zeichen der KI-Integration. Während Microsoft Ads durch die Copilot-Analyse und LinkedIn-Targeting massiv aufholt, bleiben bei Google Ads die Qualität des Produktfeeds und Nutzersignale der entscheidende Hebel. Im Hinblick auf die PMax-Optimierung oder auch automatisierte GA4-Audits gilt: Die Automatisierung ist 2026 kein „Kann“ mehr, sondern ein „Muss“.

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    Der Start in den Tag: Koffein und Strategie

    Am 23.04. hieß es: Ab nach Jena zum SEA-Camp! Kaum angekommen, wurden wir erst einmal mit dem Überlebenswichtigsten versorgt: Kaffee und belegte Brötchen. Nach der obligatorischen Begrüßung und dem Fahrplan für den Tag schwärmten alle in die Sessions aus. Hier sind die Highlights meines Tages:

    10:30 Uhr – Microsoft Ads: Mehr als nur der „kleine Bruder“

    Microsoft Ads mausert sich zum echten B2B-Geheimtipp. Der größte Pluspunkt? Die Auswertung von AI-Traffic via Copilot.

    • Strategie-Check: Microsoft und Google sind zwar im Kern ähnlich, ticken strategisch aber anders. Besonders spannend: Microsoft PMax nutzt unter anderem LinkedIn für das Targeting.
    • Pro-Tipp: Signale schlagen Keywords. Wer keine 30 Conversions in 30 Tagen schafft, sollte auf In-Market-Audiences setzen.
    • Wichtig: Ein Google-Import ist super, aber checken Sie das Tracking! KWs, GEO-Targeting und Anzeigentexte müssen händisch nachjustiert werden.
    • Copilot: Conversational Search ist der neue Standard. Damit die eigene Website für LLMs sichtbar ist, muss sie technisch für KI-Crawler optimiert sein und den aktuellen GEO-Richtlinien entsprechen.
    AI Apps Smartphone

    11:30 Uhr – SEA-Strategien 2026: Emotion trifft Algorithmus

    Display-Kampagnen verabschieden sich laut Google langsam in den Ruhestand. Was bleibt?

    • KI-Suche: In der kontextbasierten Suche (AI-Mode) hängt die Anzeigenausspielung massiv von den organischen Ergebnissen und der Landingpage ab. Der Produktfeed macht die KI hier zum „Produktexperten“.
    • Menschlichkeit: Da KIs oft generische Texte ausspucken, gewinnt derjenige, der echte Emotionen weckt und auffällige Bilder
    • Struktur: „Ein Thema pro Kampagne“ bleibt die goldene Regel für klare Signale.

    Mittagspause

    Beim Mittagstisch wurde ordentlich aufgetischt. Während wir uns die Bäuche vollschlugen, wurden die ersten Sessions heiß diskutiert: Taugt der Microsoft-Import wirklich was oder muss man doch alles händisch nachbauen? (Spoiler: Nacharbeiten ist Pflicht!).

    13:20 Uhr – GA4-Audits im Zeitraffer

    Mit genialen Tools wie GA4-auditor.dev lassen sich Audits jetzt vollautomatisieren.

    • Wann nutzen? Ideal vor einem Relaunch, beim Onboarding oder zum Debuggen.
    • Was lässt sich prüfen? Analysiert werden Events, Attributionsfehler und Server-Side-Tracking. So kann herausgefunden werden, ob Events vollständig sind, Eventwerte korrekt übergeben werden oder Attributionsfehler existieren.
    Web Controlling mit Google Analytics
    Tastatur mit Warenkorb-Button

    14:20 Uhr – Zielgruppen: Die Leitplanken der KI

    Zielgruppen sind heute keine „Einschränkung“ mehr, sondern die nötige Grundlage für den Algorithmus.

    • First-Party-Data: Kundenlisten pflegen ist 2026 überlebenswichtig.
    • Plattform: Bei Demand Gen ziehen Lookalikes, bei Search eher Remarketing-Listen.
    • Wichtig: Zielgruppen sind nur die „Startrampe“. Sobald eine Kampagne etabliert ist, übernimmt der Algorithmus die Feinarbeit.

    15:20 Uhr – Smart Bidding für „die Kleinen“

    Was tun, wenn das Budget klein und die Datenlage dünn ist?

    • Konsolidierung: Kampagnen und Budgets zusammenlegen oder Portfoliostrategien nutzen.
    • Trick 17: Wenn Conversions fehlen, Micro-Conversions (Produkt wurde in Warenkorb gelegt, Anmeldung für Newsletter, Klick auf Telefonnummer) mit sinnvollen Werten hinterlegen (z. B. 2 € für Warenkorb vs. 200 € für Kauf), um der KI Futter zu geben. So lernt die KI, was ein „wertvoller“ Nutzer ist.

    16:30 Uhr – PMax vs. Standard Shopping

    Wann lohnt sich was?

    • PMax: Wenn ausreichend Assets (Bilder, Videos, …) da sind und man auf Autopilot schalten will.
    • Standard Shopping: Bei engen Margen, für Brand-Traffic oder bei brandneuen Märkten ohne historische Daten in Google Ads.
    • Scoring: Unterteilen Sie Ihre Produkte in verschiedene Gruppen, z. B. nach ROAS, Lagerbestand und Retourenquote, statt alles in einen Topf zu werfen.

    17:30 Uhr – Google-Ads-Setups automatisieren

    Zum Abschluss gab es Einblicke in automatisierte Setups und wie LLMs dabei helfen können:

      • The Power of LLMs: KIs nutzen, um aussagekräftige Prompts zu erstellen, die wiederum dann automatisiert Feeds und Anzeigentexte optimieren.
      • Landingpage-Check: Vertrauen (Zahlungsarten, Lieferzeit) und UX entscheiden am Ende über den Sale, nicht nur die Anzeige. Eine langsame Seite (niedriger PageSpeed) sorgt für eine höhere Absprungrate.
      • Wichtig: Lieber länger an einem Prompt feilen, damit dieser perfektioniert ist und recycelt werden kann.
    Einkaufswagen auf Laptop
    Raphaela Bernert

    Fazit: Jena, du warst gut zu uns!

    Abgerundet wurde der Abend mit einem fantastischen Länder-Buffet – hungrig ist hier definitiv niemand nach Hause gegangen. Die Afterparty mussten wir leider sausen lassen, denn die zwei Stunden Autofahrt nach Hause waren das schlagende Argument für einen frühen Aufbruch. Im Gepäck hatten wir rauchende Köpfe, volle Notizbücher und jede Menge Inspiration für die nächsten Kampagnen.

    Ein informativer, unterhaltsamer und absolut lohnender Tag. Bis zum nächsten Jahr, SEA-Camp!

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