Responsive Werbeanzeigen - Die Native Ads bei Google AdWords

Als Internetagentur verstehen wir uns als Experten im Onlinemarketing. Die SEO ist ein zentraler Bestandteil unserer Arbeit. Mit Google AdWords kennen wir uns bestens aus und auch die Onlinewerbung zählt zu unserem täglich Brot. Neuen Möglichkeiten stehen wir freudig und offen gegenüber.

Erfahren Sie daher in diesem Blogbeitrag mehr über die Native Ads von Google, wie sie erstellt werden und welche Vorteile sie bieten.

Google ist stets bestrebt eine Weiterentwicklung von AdWords voranzutreiben, wie das geplante Redesign zeigt. Dafür steht bereits seit einigen Monaten vielen Konten eine Beta-Version zur Verfügung. Aufgrund der Mobile First-Strategie von Google gibt es immer wieder Neuerungen, die viele Online-Marketer vor neue Herausforderungen stellen– es wird somit ständig dazugelernt und ausprobiert. So verhielt es sich auch mit der Native Advertising von Google, einer neuen Möglichkeit der Werbeanzeigen, die seit Ende letzten Jahres von Google AdWords angeboten wird.

Bei den sogenannten Native Ads handelt es sich um responsive Anzeigen für Kampagnen im Google Display Netzwerk. Sie passen sich an unterschiedliche Inhalte, Größen und Formate an. Dadurch ist eine Ausspielung in unterschiedlichen Websites, Apps oder Videoseiten möglich. Dies ist ein klarer Vorteil gegenüber der Bannerwerbung, welche sich nur schwer auf unterschiedlichen Bildschirmgrößen anpassen lässt. Denn aufgrund der wachsenden Bedeutung an Mobile Marketing ist die Bannerwerbung mehr und mehr ungeeignet, da Banner oft nicht in den benötigten Größen vorhanden sind, statische Formate haben und aufwändig in der Erstellung sind. 

Native Ads bieten mehr Platz für Inhalte als Textanzeigen

Ein kurzer Vergleich zeigt, dass mit den responsiven Anzeigen deutlich mehr Platz für Inhalte ist, als bei den herkömmlichen Textanzeigen. Der Anzeigentitel ist jeweils auf 25 Zeichen beschränkt ist, jedoch bieten die Native Ads noch eine weitere lange Zeile mit bis zu 90 Zeichen an, der bei ausreichend großen Plätzen für die Werbeanzeigen verwendet wird. Hinzu kommt eine 90 Zeichen lange Beschreibung, die bei Textanzeigen lediglich auf 35 Zeichen beschränkt ist.

Ein weiterer Vorteil von responsiven Anzeigen gegenüber Textanzeigen ist die Möglichkeit den Unternehmensnamen direkt anzugeben sowie auch die Verwendung von Bild und Logo. Bei beiden Anzeigen kann weiterhin eine URL angegeben werden.

Noch nie war es so leicht Anzeigen in AdWords zu erstellen

Die Native Ads sind relativ schnell zu erstellen, denn es handelt sich hierbei um keine aufwendig erstellten Grafiken wie bei der klassischen Displayanzeige. Sie sind einfach zu gestalten und bestehen aus einzelnen Text- und Bildelementen. Die Unterstützung eines Grafikdesigners benötigen Online Marketer demnach meist nicht mehr. Native Ads können bei Google AdWords zunächst wie normale Text- oder Bildanzeigen unter „Anzeigen“ erstellt bzw. hinzugefügt werden. 

    

Google AdWords (Ansicht in Beta-Version und aktueller Version)

In der folgenden Ansicht wird bereits deutlich, dass für die Erstellung von Native Ads nicht viele Informationen benötigt werden. Es werden Bilder, Anzeigentitel, Beschreibung, und URL angegeben. Optional können ein Call-to-Action-Text hinzugefügt werden sowie benutzerdefinierte Farben gewählt werden.

Google AdWords: Erstellen einer Responsive-Anzeige

    

Google AdWords: Varianten verschiedener responsiver Anzeigen

Anhand dessen stellt Google die entsprechenden Anzeigen zusammen. Zahlreiche Varianten sind somit möglich, wie das Beispiel zeigt. Sobald eine Werbefläche frei ist, gestaltet Google die Anzeige dann automatisch im responsiven Design und je nach verfügbarer Größe des Werbeplatzes werden die passenden Inhalte verwendet.

Google AdWords: Varianten verschiedener Text- oder Bildanzeigen im Display-Netzwerk

Native Ads können sowohl als Text- oder Bildanzeigen im Display-Netzwerk eingesetzt werden. Auf einer Seite ist die Anzeige als Banner eingeblendet und auf einer anderer Seite als Textanzeige. Somit erlangen Werbetreibende definitiv eine höhere Reichweite der Anzeigen.

Richtlinien für Responsive Anzeigen bei Google AdWords

Doch auch hier hat Google einige Anforderungen an responsive Anzeigen festgelegt. Beispielsweise darf der Text (einschließlich Logo mit Text) nicht mehr als 20 % des Bildes verdecken. Bei den verwendeten Bildern darf es sich um keine animierten Bilder, wie etwa GIFs, handeln. Damit die Werbeanzeige von Google nicht abgelehnt wird, sind auch bei den Native Ads unter AdWords-Richtlinien genau zu beachten. Weitere Informationen sind in der AdWords-Werberichtlinien-Hilfe nachzulesen.

Zielgruppengenaue Ausrichtung und Platzierung im Content

Die responsiven Anzeigen werden im Displaynetzwerk ausgerichtet. Dies kann anhand von Keywords erfolgen oder die Anzeigen werden direkt einem Placement zugeordnet. Beim letzteren müssen konkret die Werbenetzwerke bekannt sein, um hier die Anzeige platzieren zu können. Eine Recherche nach geeigneten Domains ist dafür erforderlich, aber erhöht die Chance, dass die Anzeige im relevanten Umfeld der Zielgruppe ausgespielt wird.

Hierzu kann aber einfach nach Keywords gesucht werden und aus der Liste vorgeschlagener Placements gewählt werden. Eine Ausrichtung an Keywords könnte hingegen teilweise auch ungenau sein und möglicherweise auch auf Seiten ausgespielt werden, die im Hinblick auf eine Conversion nicht geeignet sind. Hier ist natürlich ein genaues Monitoring erforderlich und die Placements bzw. Keywords regelmäßig zu kontrollieren und und bei schlechten Kennzahlen auszuschließen.

 

Google AdWords: Einstellungen für eine zielgruppengenaue Ausrichtung

Des Weiteren können demografische Merkmale festgelegt werden, wie Alter, Geschlecht, Elternstatus oder Haushaltseinkommen. Eine genaue Eingrenzung auf die Zielgruppen erhöht die Chancen für mögliche Conversions. Gleiches gilt für die genaue Ausrichtung und Verteilung auf Gerätetypen sowie die Eingrenzung  von Standorten und verschiedenen Uhrzeiten, wann und wo die Anzeigen ausgespielt werden sollten.

Aufgrund dieser Präzision können Conversion-Ziele besser erreicht werden, wenn bekannt ist, dass die Zielgruppe beispielsweise weniger mobil surft.

Eine gelungene Ergänzung und auch mit kleinem Werbebudget erfolgreich

Native Ads sind demnach eine sehr gute Ergänzung zu allen anderen Kampagnen, die in AdWords geschaltet werden, da mit ihnen die Reichweite erhöht werden kann. Für Werbetreibende, die nur ein begrenztes Werbebudget haben, sind die Native Ads eine ideale Erweiterung der, da hier beispielsweise die Möglichkeit der 1000er Klickpreise CPC besteht.

Für uns liegen die Vorteile von Native Ads klar auf der Hand:

  • Einfache Gestaltung ohne aufwendigen Banner-Erstellungsprozess
  • Mehr Flexibilität
  • Responsive Ausspielung
  • Im Look & Feel des Content Umfeldes

Aus eigener Erfahrungen wissen wir als AdWords-Agentur, dass mit Native Ads nicht automatisch mehr Anfragen generiert werden können, als mit herkömmlichen Textanzeigen. Native Ads sind aber eine gute Erweiterung der „klassischen“ Textanzeigen und können für erhöhte Reichweite, mehr Aufmerksamkeit und auch mehr Conversions sorgen.

Dies ist natürlich abhängig von der Branche und der damit verbundenen Zielgruppe. Wir setzen diese responsiven Anzeigen bereits bei unseren Kunden ein und sind von dem Erfolg und dem Nutzen definitiv überzeugt.

Sie ergänzen sehr gut die klassischen Maßnahmen zur Verbesserung der Sichtbarkeit in Google wie die Suchmaschinenoptimierung und Textanzeigen bei Google AdWords.